
ENERVIE verweist auf wichtige Versorgung in Südwestfalen
Heute (23. Juni) wird in Deutschland zum zehnten Mal der Tag der Daseinsvorsorge begangen. Darauf weist die ENERVIE Gruppe hin. Nach Angaben des Unternehmens soll der Aktionstag zeigen, wie wichtig die Arbeit kommunaler Unternehmen für den Alltag vor Ort ist. Dazu gehören unter anderem die sichere Versorgung mit Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser. Auch der Betrieb von Bädern zählt laut Mitteilung zur sogenannten Daseinsvorsorge.
Motto stellt Mitarbeitende in den Mittelpunkt
Das diesjährige Motto lautet: „Füreinander. Für dich. Für uns. Für alle“. Nach Angaben der ENERVIE Gruppe hat der Verband Kommunaler Unternehmen, kurz VKU, dieses Motto für den Aktionstag 2026 gewählt. Im Mittelpunkt stehen dabei bewusst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Versorgung und Infrastruktur am Laufen halten. Die ENERVIE Gruppe betont, dass diese Arbeit oft selbstverständlich wirkt, im Hintergrund aber mit viel Einsatz verbunden ist. Gemeint sind damit vor allem die Menschen, die sich rund um die Uhr um funktionierende Netze und eine verlässliche Versorgung kümmern.
Rund 400.000 Kunden werden versorgt
Die ENERVIE Gruppe bezeichnet sich als größten regionalen Energiedienstleister in Südwestfalen. Nach Unternehmensangaben versorgen die verschiedenen Tochtergesellschaften, darunter Mark-E, Stadtwerke Lüdenscheid und ENERVIE Vernetzt, rund 400.000 Kunden und Energiehandelspartner. Geliefert werden Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser. Das Unternehmen verweist außerdem darauf, dass aktuell fast 1.300 Mitarbeitende und Azubis zur Gruppe gehören. Damit sei ENERVIE nicht nur für die Versorgung, sondern auch als Arbeitgeber in der Region von Bedeutung.
Hohe Investitionen in die Netze
Nach Angaben der ENERVIE Gruppe gehört die Stromversorgung in Deutschland zu den sichersten weltweit. Im Netzgebiet von ENERVIE Vernetzt liege die Verfügbarkeit derzeit sogar über dem bundesweiten Durchschnitt. Um diesen Standard zu halten und die Netze für die Energiewende auszubauen, hat ENERVIE Vernetzt nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Euro investiert. Insgesamt habe die Unternehmensgruppe 2025 eine regionale Wertschöpfung von rund 270 Millionen Euro erreicht. Dazu zählen laut Mitteilung neben Netz-Investitionen auch Ausgaben für Erzeugung, Beschäftigung, Steuern, Konzessionsabgaben und Gewinnausschüttungen.