Anzeige
Windpark zwischen Lüdenscheid und Kierspe wird konkreter
© Mark-E
Teilen:

Windpark zwischen Lüdenscheid und Kierspe wird konkreter

Der Energieversorger Mark-E hat den Kauf von drei Windkraftanlagen für den Standort Kälberberg besiegelt. Der Windpark im Grenzgebiet zwischen Lüdenscheid und Kierspe soll Anfang 2028 in Betrieb gehen.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2026 13:37

Anzeige

Drei neue Windräder zwischen Lüdenscheid und Kierspe

Anzeige

Der regionale Versorger Mark-E will den Windpark Kälberberg zwischen Lüdenscheid und Kierspe erweitern. Dafür hat das Unternehmen einen Vertrag mit dem Hersteller Enercon unterschrieben. Geplant sind drei neue Windräder mit je 4,26 Megawatt (MW) Leistung im Grenzgebiet der beiden Städte. Die Anlagen werden jeweils rund 230 Meter hoch. Der Baustart ist für das kommende Jahr vorgesehen, Anfang 2028 soll der Windpark dann ans Netz gehen. Die entsprechenden Verträge wurden am vergangenen Dienstag von Vertretern beider Unternehmen in der ENERVIE Zentrale in Hagen unterzeichnet.

Anzeige

Ausbau der Windkraft im Märkischen Kreis

Anzeige

Der gesamte Windpark wird gemäß Prognose eine Netto-Jahresproduktion von 36,6 Mio. Kilowattstunden (kWh) erzielen. Nach Angaben von Mark-E kann der dort erzeugte Strom rechnerisch rund 10.000 Haushalte versorgen. Das Unternehmen spricht von Strom direkt aus der Region. Zudem erspart der Windpark der Umwelt im Vergleich zum aktuellen deutschen Strommix pro Jahr rund 13.500 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2). Weitere Details zum Projekt sollen nach und nach folgen. Klar ist schon jetzt: Der Windpark soll ein weiteres Energieprojekt im Märkischen Kreis werden. Die bestellten Windräder sind Anlagen, die insbesondere für Standorte mit mittleren Windgeschwindigkeiten entwickelt wurden. Seit ihrer Einführung im Jahr 2020 ist sie weltweit bereits mehr als 1.400 Mal installiert worden.

Anzeige

Beteiligung für Bürger in Lüdenscheid und Kierspe geplant

Anzeige

Nach Angaben von Mark-E ist außerdem vorgesehen, dass sich Bürgerinnen und Bürger finanziell an dem Projekt beteiligen können. Auch für die Standortkommunen Lüdenscheid und Kierspe ist eine Beteiligung geplant. Wie genau das Modell aussehen wird, ist noch nicht entschieden. Mark-E will nach eigenen Angaben regelmäßig über den weiteren Verlauf informieren. Dafür soll auch eine eigene Projektgesellschaft gegründet werden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige