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Millionen für Sport: MK-Städte hoffen auf Förderung
© Ebeling Architekten Partnerschaft mbB
Grafik Eissporthalle am Seilersee
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Millionen für Sport: MK-Städte hoffen auf Förderung

Mehrere Städte und Gemeinden bei uns wollen ihre Sportstätten mit Hilfe eines Bundesförderprogramms sanieren.


Veröffentlicht: Mittwoch, 28.01.2026 08:02

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Lüdenscheid und Iserlohn bewerben sich um Bundesmittel für Sportstätten

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Gleich zwei Städte im Märkischen Kreis haben den Grundstein für umfangreiche Sportstättensanierungen gelegt. Sowohl in Lüdenscheid als auch in Iserlohn standen entsprechende Beschlussvorschläge auf den Tagesordnungen der Stadtratssitzungen am Mittwoch (28.01). Beide Städte wollen von einem neuen Bundesförderprogramm profitieren, um ihre in die Jahre gekommenen Sportanlagen zu modernisieren. Während Lüdenscheid Investitionen von über 3,3 Millionen Euro plant, geht Iserlohn mit deutlich größeren Projekten im Umfang von mehr als 40 Millionen Euro an den Start. Die Stadträte in Iserlohn und Lüdenscheid gaben für die Bewerbung mit den auserkorenen Projekten grünes Licht. Auch andere Kommunen des Märkischen Kreises haben bereits ihr Interesse an dem Förderprogramm bekundet.

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Lüdenscheid plant Sanierung von Stadion Nattenberg und Kunstrasenplätzen

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Die Stadt Lüdenscheid will unter anderem das Umkleide- und Funktionsgebäude am Stadion Nattenberg sowie die Kunstrasenplätze Wefelshohl und Dickenberg sanieren lassen. Vor drei Jahren hatte Lüdenscheid bereits versucht, sich die Sanierung des Umkleidegebäudes am Stadion Nattenberg fördern zu lassen - war aber seinerzeit nicht berücksichtigt worden. Bis heute hat sich allerdings an der kritischen Situation nichts geändert: Das Gebäude muss nach Angaben der Stadt umfassend saniert und modernisiert werden. Sollten alle geplanten Sportstättensanierungen wie erhofft gefördert werden, müsste die Stadt bei Gesamtinvestitionen von mehr als 3,3 Millionen Euro einen Eigenanteil von rund 834.000 Euro stemmen. Der Stadtrat stimmte der Bewerbung am Abend (28.01) einstimmig zu.

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Iserlohn plant Millionen-Investitionen in Eissporthalle und Schwimmbäder

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Deutlich größer dimensioniert sind die Pläne der Stadt Iserlohn. Geplant sind unter anderem die energetische Sanierung der Eissporthalle am Seilersee sowie zwei neue Lehrschwimmbecken an der Aquamathe und am Seilersee. Der Iserlohner Stadtrat hat am Abend (28.01.) grünes Licht für die Bewerbung mit diesen ambitionierten Projekten geben. Die Mitglieder stimmten ohne Gegenstimmen bei drei Enthaltungen dafür. Insgesamt geht es um Investitionen von mehr als 40 Millionen Euro, wobei den Großteil mit 25,6 Millionen Euro die Stadt Iserlohn selbst tragen müsste. Die Eissporthalle am Seilersee, Heimspielstätte der Iserlohn Roosters, steht bereits seit längerer Zeit auf der Sanierungsliste der Stadt. Die geplanten Maßnahmen sind umfangreich: Die energetische Sanierung der Gebäudehülle und des Daches steht ebenso auf dem Programm wie die Sanierung der Sanitäranlagen inklusive behindertengerechtem Umbau. Ein umfassendes Brandschutzkonzept soll mit der Erweiterung der Brandmeldeanlage, zusätzlichen Fluchtwegen und einer erweiterten Alarmierungsanlage umgesetzt werden. Hinzu kommen die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik, die Installation einer Entfeuchtungsanlage und der Austausch der Kühleinrichtung durch eine energieeffiziente Variante.

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Weitere Kommune im Märkischen Kreis hoffen auf Fördermittel

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Neben Lüdenscheid und Iserlohn wollen sich auch andere Kommunen des Märkischen Kreises um die begehrten Bundesmittel bewerben. In Neuenrade erhofft man sich dadurch Fördermittel für eine Sanierung des Freibades Friedrichsthal. Am Freibad sind umfangreiche Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten für geschätzte 4 Millionen Euro erforderlich. Diese umfassen neben der Optimierung der Heiz- und Badtechnik durch den Einbau von zwei modernen Wärmepumpen und der Installation einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher insbesondere die Sanierung des Beckens. Die schadensanfällige GfK-Auskleidung des Beckens soll durch eine Edelstahlauskleidung ersetzt werden, um den hohen jährlichen Reparaturaufwand für die bisherige Auskleidung zu vermeiden. Bei einer Förderquote von 45 Prozent würde ein Eigenanteil von rund 2,2 Millionen Euro bei der Stadt Neuenrade verbleiben.

Währenddessen steht die Sanierung der Kreissporthalle am Hönne-Berufskolleg in Menden kurz vor dem Abschluss.

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