
Meinerzhagen: Gefälschte Zettel an parkenden Autos
In Meinerzhagen sind in den vergangenen Tagen gefälschte Schreiben aufgetaucht, die hinter Scheibenwischern an Autos angebracht wurden. Die Zettel tragen das Wappen der Stadt sowie den Namen des Ordnungsamtes und sollen den Eindruck erwecken, das Fahrzeug sei falsch geparkt und ein Bußgeld drohe. Die Stadt Meinerzhagen stellt klar: Diese Schreiben stammen nicht von der Stadtverwaltung. Echte Verwarnungen sind immer am Briefkopf „Stadt Meinerzhagen/Der Bürgermeister" sowie am Stadtlogo erkennbar - und werden zusätzlich auf auffällig rotem oder grünem Papier gedruckt. Bei Verwarnungsgeldern folgt zudem stets ein persönliches Anschreiben an den Fahrzeughalter. Wer ein solches gefälschtes Schreiben findet, soll sich unter der Nummer 02354/77-0 bei der Stadt melden. Rechtliche Schritte wurden bereits eingeleitet. Ähnliche Maschen mit gefälschten Bußgeldbescheiden sind im Märkischen Kreis kein Einzelfall.
Schalksmühle: Phishing-Mails im Namen der Gemeinde
Auch in Schalksmühle sind Betrüger aktiv - allerdings auf digitalem Weg. Die Gemeinde warnt vor Phishing-Mails, die im Namen der Gemeindeverwaltung verschickt werden und auf den ersten Blick seriös wirken. Die Mails tragen Betreffzeilen wie „Anfrage zu offenen Rechnungen" und fordern Empfängerinnen und Empfänger auf, sensible Daten per E-Mail zu übermitteln. Als Begründung werden angebliche „technische Störungen im Abrechnungssystem" genannt. Der Absender steht jedoch nicht mit der Gemeinde in Verbindung. Die Gemeinde Schalksmühle fordert nach eigenen Angaben niemals per E-Mail dazu auf, persönliche Daten, Rechnungsübersichten oder Bankverbindungen zu übermitteln. Alle offiziellen E-Mails der Gemeinde kommen ausschließlich von Adressen mit der Domain @schalksmuehle.de. Wie stark Online-Betrug und Phishing im Märkischen Kreis zunehmen, zeigen aktuelle Zahlen.