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Waldbauern im MK warnen vor Klimafolgen
© Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband
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Waldbauern im MK warnen vor Klimafolgen

Die Waldkrise im Märkischen Kreis spitzt sich weiter zu. Waldbauern und Forstexperten haben in Menden Bundestagsabgeordnete auf dramatische Klimafolgen und die schwierige Lage der Forstbetriebe hingewiesen.

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Treffen in Menden: Forstwirtschaft trifft Politik

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Vertreter der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Mark-Ruhr und der Bezirksgruppe Märkischer Kreis des Waldbauernverbandes haben sich in Menden mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Paul Ziemiak und dem CDU-Landtagsabgeordneten Thorsten Schick getroffen. Das Gespräch fand auf dem Hof Schulte-Berge statt. Thema war die aktuelle Situation der Wälder im Märkischen Kreis und die wirtschaftliche Lage der regionalen Forstbetriebe. Nach Angaben der Verbände stehen viele Waldbesitzende weiter unter starkem Druck. Die Teilnehmer wollten die Probleme aus der Region direkt an die Bundespolitik herantragen.

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Schäden bei Birken und Buchen nehmen zu

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Im Mittelpunkt standen die sichtbaren Schäden in den heimischen Wäldern. Besonders betroffen sind nach Angaben der Forstvertreter Birken- und Buchenbestände. Durch anhaltende Trockenheit und Hitze verfärbt sich das Blattwerk vieler Bäume schon jetzt. Die Experten warnen, dass das mehr ist als nur ein optisches Zeichen. Wenn Bäume grüne Blätter zu früh abwerfen, kann das Folgen für das Austreiben im kommenden Frühjahr haben. Wie stark Hitze und Trockenheit die Bäume im Märkischen Kreis belasten, könnt ihr hier nachlesen. Auch die Verkehrssicherheit an Wegen und Straßen könnte dadurch zu einem größeren Thema werden.

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Forstbetriebe im Märkischen Kreis wirtschaftlich unter Druck

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Neben dem Zustand der Wälder ging es beim Treffen auch um die wirtschaftliche Lage der Forstbetriebe im Märkischen Kreis. Die Vertreter von FWV und WBV beschrieben die Situation als weiter angespannt. Zwar werden im Nadelholzbereich derzeit gute Preise erzielt - allerdings stehen diese Mengen nach den Schäden der vergangenen Jahre kaum noch ausreichend zur Verfügung. Bei Laubholz, vor allem bei Buche, sieht die Lage deutlich schwieriger aus. Diese Holzsortimente lassen sich nach Angaben der Verbände nur schwer verkaufen und bringen geringe Erlöse. Auch für die kommenden Jahre rechnen die Beteiligten wegen der Kalamitätsschäden mit weiteren Einbußen.

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Neues Landeswaldgesetz und Appell an die Bundespolitik

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Beim Treffen in Menden ging es außerdem um die geplanten Regelungen des neuen Landeswaldgesetzes. Dabei wurde unter anderem über das Radfahren im Wald und die praktische Bedeutung für Waldbesitzende vor Ort gesprochen. Die Verbände machten deutlich, dass gesetzliche Vorgaben in der Praxis umsetzbar sein müssen. Aus ihrer Sicht braucht es Lösungen, die die Lage in den Wäldern und die Interessen der Eigentümer vor Ort berücksichtigen. Die Vertreter von FWV Mark-Ruhr und Waldbauernverband appellierten an die anwesenden Bundestagsabgeordneten, die Situation der heimischen Forstwirtschaft weiter auf Landes- und Bundesebene anzusprechen. Sie fordern praxisnahe Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Waldbesitzer im Märkischen Kreis - denn aus ihrer Sicht braucht die Branche dauerhaft Unterstützung und politische Aufmerksamkeit.

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