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Polizei stoppt schrottreifen Sprinter in Meinerzhagen
© Polizei MK
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Polizei stoppt schrottreifen Sprinter in Meinerzhagen

Der Polizei ist am Montag (02.02) ein völlig schrottreifer Transporter in Meinerzhagen aufgefallen. Bei der Kontrolle des rumänischen Mercedes Sprinters kamen 92 schwere Mängel ans Licht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.2026 09:45

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Schrott-Sprinter: Katastrophaler Zustand bei Kontrolle in Meinerzhagen

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Der Polizei ist am Montag ein völlig schrottreifer Transporter in Meinerzhagen aufgefallen. Die Beamten des Verkehrsdienstes stoppten gegen 11 Uhr auf der Oststraße (B 54) den in Rumänien zugelassenen Mercedes Sprinter, der schon äußerlich in einem bedenklichen Zustand war. Weil das Fahrzeug insgesamt einen desolaten Eindruck hinterließ, nahmen die Polizisten den Transporter genauer unter die Lupe. Bei der ersten Betrachtung fielen den Beamten bereits zahlreiche schwere Mängel auf. Die Handbremse war nicht in der Lage, das Fahrzeug zu halten, und Türen waren nur provisorisch mit Blechschrauben am seitlichen Rahmen befestigt, weil der Schließmechanismus nicht mehr funktionierte. Die Türen fielen bei der Betätigung fast auf die Fahrbahn. Im Fahrzeugboden klafften große Rostlöcher, durch die man stellenweise ungehindert nach unten auf den Asphalt oder nach oben in den Himmel schauen konnte. Außerdem waren Reifen beschädigt - Teile der Lauffläche lösten sich bereits von zwei der vier Reifen. Eine völlig ausgeschlagene Lenkung mit ungewöhnlich großem Spiel und mehrere Assistenzsysteme, die Störungen signalisierten, vervollständigten den katastrophalen Zustand.

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Polizei stoppt schrottreifen Sprinter in Meinerzhagen
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Technische Prüfung bestätigt 92 Mängel am Transporter

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Der beschriebene nahezu katastrophale Zustand veranlasste die Beamten, das Fahrzeug bei einer technischen Prüfstelle zur Beurteilung vorzuführen. Bei einer anschließenden Überprüfung wurden insgesamt 92 teilweise schwerste technische Mängel festgestellt - unter anderem gekappte Bremsleitungen und schwerste Durchrostungen. Der Transporter wurde sofort stillgelegt und die Kennzeichen sichergestellt. Der Fahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung entrichten, weil er keinen Wohnsitz in Deutschland hat.

 

Damit toppte der Fahrer einen erst kürzlich in Lüdenscheid gestoppten Kleinlaster, der den Beamten mit 60 Mängeln ins Netz ging.

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