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Dauerhafte Naturschutzgebiete in Nachrodt-Wiblingwerde
© Radio MK, Manfred Uhl
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Dauerhafte Naturschutzgebiete in Nachrodt-Wiblingwerde

In Nachrodt-Wiblingwerde sollen drei Naturschutzgebiete dauerhaft neu ausgewiesen werden. Die Bezirksregierung Arnsberg plant dabei nicht nur die Erneuerung des ausgelaufenen Schutzstatus - zwei der drei Flächen sollen auch vergrößert werden.

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Nachrodt-Wiblingwerde: Naturschutzgebiete werden erweitert

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In Nachrodt-Wiblingwerde sollen die Flächen Tiefenbach, Klippkes und Klief wieder dauerhaft als Naturschutzgebiete festgesetzt werden. Die Bezirksregierung Arnsberg plant in diesem Zuge auch Gebietserweiterungen. Nachdem die bisherigen ordnungsbehördlichen Verordnungen ausgelaufen waren, hatte die Bezirksregierung Arnsberg die drei Areale in Nachrodt-Wiblingwerde im Jahr 2023 zunächst vorübergehend gesichert. Nun steht die reguläre Neuausweisung an. Noch bis zum 30. September dieses Jahres können Träger öffentlicher Belange im Rahmen des Beteiligungsverfahrens ihre Stellungnahmen abgeben. Auch der Märkische Kreis ist hierzu aufgefordert.

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Naturschutzgebiete sollen auch erweitert werden

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Durch die neuen Verordnungen soll nicht nur der bisherige Naturraum gesichert, sondern teilweise auch vergrößert werden. Die Pläne für Nachrodt-Wiblingwerde sehen vor, dass das Schutzgebiet "Klief" unverändert bleibt. Das Gebiet "Klippkes" soll im südwestlichen Randbereich auf einer ehemaligen Freizeitfläche leicht vergrößert werden. Das Areal "Tiefenbach" bekommt die deutlichste Erweiterung: Hier kommen angrenzende Grünlandbereiche sowie die Fläche der ehemaligen Wassergewinnungsanlage der Stadtwerke Iserlohn hinzu. Naturschutzgebiete spielen eine wichtige Rolle für den Erhalt von Flora und Fauna im Märkischen Kreis. Der Kreisbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde befasst sich aktuell mit dem Thema und prüft, ob formelle Anregungen oder Bedenken gegen die Pläne vorgebracht werden müssen. Im Märkischen Kreis sollen zudem weitere Wälder der natürlichen Entwicklung überlassen werden.

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