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Züge im Märkischen Kreis immer unpünktlicher
© Raphaela Kossinis / Radio MK (Symbolfoto)
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Züge im Märkischen Kreis immer unpünktlicher

Bahnfahren im Märkischen Kreis wird immer mehr zur Geduldsprobe: Im ersten Halbjahr 2026 war rund jeder dritte Zug in NRW verspätet - ein neuer Negativrekord. Besonders hart trifft es Fahrgäste des RE34, der durch Letmathe, Altena, Werdohl und Plettenberg fährt.

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NRW-Bahnverkehr 2026: Jeder dritte Zug kommt zu spät

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Die Pünktlichkeit von S-Bahnen und Regionalzügen in Nordrhein-Westfalen hat sich im ersten Halbjahr 2026 weiter verschlechtert. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Kompetenzcenters Integraler Taktfahrplan NRW hervor. Rund 30 Prozent aller Züge fuhren zwischen Januar und Juni ihrem Fahrplan hinterher - als verspätet gilt dabei jeder Zug mit mindestens vier Minuten Rückstand. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2025 waren rund 25 Prozent der Züge verspätet, im Jahr 2020 waren es noch 13,2 Prozent. Als Hauptgrund nennt die Branche das vielerorts sanierungsbedürftige Schienennetz sowie die hohe Streckenauslastung.

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RE34 im Märkischen Kreis: Unpünktlichste Zuglinie in ganz NRW

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Besonders schlecht schneidet der RE34 ab - und der fährt mitten durch den Märkischen Kreis. Der Dortmund-Siegerland-Express hält in Letmathe, Altena, Werdohl und Plettenberg und ist laut den Daten des Qualitätsmonitors die unpünktlichste Linie in ganz NRW. Nur 40,5 Prozent der Züge kamen im ersten Halbjahr 2026 pünktlich an - fast 60 Prozent fuhren also zu spät. Ähnlich schlecht sind die Volmetalbahn RB52 mit Halt in Schalksmühle und Lüdenscheid mit einer Pünktlichkeitsquote von 52,5 Prozent sowie die Ruhr-Sieg-Bahn RB91 mit 57,4 Prozent, die ebenfalls in Letmathe, Altena, Werdohl und Plettenberg hält. Auch dort verspätete sich im ersten Halbjahr etwa jeder zweite Zug.

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Wer fährt pünktlich, wer nicht?

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Ein Blick auf alle Zuglinien im Märkischen Kreis zeigt ein gemischtes Bild. Der RE16 (Ruhr-Lenne-Express) zwischen Essen und Iserlohn kommt immerhin zu 66,8 Prozent pünktlich an. Die RB53 (Ardey-Bahn) nach Iserlohn liegt bei 77,3 Prozent, die RB25 (Oberbergische Bahn) mit Halten in Meinerzhagen, Kierspe und Lüdenscheid sogar bei 83,1 Prozent. Dazu kommen die Probleme durch Baustellen: Rund 17 Prozent aller geplanten Zugfahrten in NRW fielen im ersten Halbjahr komplett aus, zwölf Prozent davon wegen Bauarbeiten im Schienennetz. Wie sich die Baupläne der Deutschen Bahn weiter verzögern, erfahrt ihr hier.

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Hönnetal-Bahn RB54 glänzt mit Pünktlichkeit

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Mitten in den schlechten Zahlen gibt es auch eine gute Nachricht für den Märkischen Kreis. Die Hönnetal-Bahn RB54 von Unna nach Neuenrade ist die pünktlichste Regionalbahn in ganz NRW. Im ersten Halbjahr 2026 fuhr die Linie zu fast 97 Prozent pünktlich - ein Wert, von dem die meisten anderen Linien weit entfernt sind.

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