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Zahngesundheit im Märkischen Kreis: AOK schlägt Alarm
© AOK/Colourbox/hfr.
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Zahngesundheit im Märkischen Kreis: AOK schlägt Alarm

Fast jedes dritte Schulkind im Märkischen Kreis hat bereits Zahnfüllungen - noch vor dem ersten Schultag. Eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest zeigt, wie ernst die Lage bei der Zahngesundheit von Kindern im Märkischen Kreis ist.

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Zahnfüllungen bei Schulanfängern im Märkischen Kreis: Die Zahlen

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Die AOK NordWest hat aktuelle Daten zur Zahngesundheit von Schulanfängerinnen und Schulanfängern im Märkischen Kreis ausgewertet. Das Ergebnis ist eindeutig: 30 Prozent der AOK-versicherten Kinder haben bereits vor der Einschulung Zahnfüllungen erhalten. Im Durchschnitt sind bei jedem betroffenen Kind 4,5 Zähne mit Füllungen versorgt. Von den Kindern mit Füllungen haben 51,3 Prozent ein bis drei Füllungen - 26,3 Prozent sogar vier bis sechs. Die Auswertung macht deutlich, dass das Problem weit verbreitet ist und viele Familien im Märkischen Kreis betrifft.

„Der Zahnstatus der Kinder vor Schuleintritt ist besorgniserregend. Die sorgfältige Zahnpflege und regelmäßige Kontrolle bei Kindern ist ein unbedingtes Muss und grundlegend für die lebenslange Erhaltung ihrer Mundgesundheit." - Dirk Schneider, AOK-Serviceregionsleiter
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Karies bei Kindern: Ursachen und mögliche Folgen

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Karies entsteht, wenn Bakterien im Mund Zucker in Säure umwandeln, die den Zahnschmelz angreift. Der Hauptgrund sind zu häufige zuckerhaltige Snacks und Getränke. Ein kariöses Milchgebiss kann weitreichende Folgen haben: Schmerzen beim Kauen, Fehlstellungen der bleibenden Zähne oder - in schweren Fällen - Beeinträchtigungen der Sprachentwicklung. Milchzähne sind als Platzhalter für die bleibenden Zähne wichtig; fallen sie früh weg, können Fehlstellungen entstehen. „Kariesprobleme müssen von Anfang an ernst genommen werden", betont Dirk Schneider von der AOK.

„Kariesprobleme müssen von Anfang an ernst genommen werden." - Dirk Schneider, AOK-Serviceregionsleiter
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Vorbeugung: So schützen Eltern die Zähne ihrer Kinder

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Die Karies-Vorsorge beginnt bereits im Säuglingsalter: Das Vorsorgeprogramm der gesetzlichen Krankenkasse startet im sechsten Lebensmonat mit der zahnmedizinischen Früherkennung. Eltern sollten die Phase des ersten Zahnens aktiv begleiten und das Kind früh an regelmäßiges Zähneputzen gewöhnen. Fluoridhaltige Zahnpasta, eine zahngesunde Ernährung und regelmäßige Zahnarztbesuche sind die wirksamsten Mittel gegen Karies. Ab dem sechsten Lebensjahr empfiehlt die AOK mindestens zwei Zahnarztbesuche pro Jahr. Die großen Backenzähne gelten als besonders kariesgefährdet - eine Fissurenversiegelung kann helfen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Versiegelung bis zum 18. Lebensjahr vollständig.

„Je früher mit der gezielten Zahnpflege begonnen wird, desto besser. Und das bereits vom ersten Zahn an." - Dirk Schneider, AOK-Serviceregionsleiter
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Gruppenprophylaxe in Kitas und Schulen im Märkischen Kreis

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Neben der häuslichen Zahnpflege gibt es im Märkischen Kreis niederschwellige Vorsorgeangebote in Kitas und Schulen. Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen, Beratungen und Prophylaxe-Maßnahmen ergänzen die Zahnpflege im Elternhaus. Die Gruppenprophylaxe wird gemeinsam vom öffentlichen Gesundheitsdienst, niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie der gesetzlichen Krankenversicherung getragen. Sie gilt für Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres. Ziel ist es, frühzeitig den Grundstein für eine gute Mundgesundheit zu legen.

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