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Workshop gegen Ausbildungsabbrüche in Südwestfalen
© Raffi Derian/Märkischer Kreis
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Workshop gegen Ausbildungsabbrüche in Südwestfalen

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer (SIHK) bietet Ende Oktober einen Workshop an, der Ausbildungsabbrüche vermeiden soll. Im Mittelpunkt stehen Generationenunterschiede, Kommunikation im Betrieb und der Umgang mit Konflikten in der Ausbildung.

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SIHK reagiert auf hohe Abbruchzahlen

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Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer bietet am Dienstag, 27. Oktober, einen neuen Workshop für Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Personalverantwortliche an. Thema ist die Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen. Die Veranstaltung läuft von 9 bis 16 Uhr bei der SIHK in Hagen an der Bahnhofstraße 18. Für Mitgliedsunternehmen der SIHK ist die Teilnahme kostenfrei. Wer aus einem Nicht-SIHK-Betrieb kommt, muss für den Workshop bezahlen. Die Teilnehmerzahl ist nach Angaben der Kammer begrenzt, die Anmeldung läuft online über das Veranstaltungsportal der SIHK.

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Generationenverständnis soll Konflikte vermeiden

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Nach Angaben der SIHK geht es in dem Workshop darum, ein besseres Grundverständnis für unterschiedliche Generationen im Berufsalltag zu entwickeln. Die Teilnehmenden sollen typische Werte und Arbeitsweisen verschiedener Altersgruppen kennenlernen. Dazu kommen Reflexionsübungen zur eigenen Erwartungshaltung sowie Inhalte zu Kommunikation und Feedback. Die SIHK will damit auch helfen, Vorurteile abzubauen und das gegenseitige Verständnis im Ausbildungsalltag zu stärken. Außerdem soll der Austausch unter den Verantwortlichen in den Betrieben gefördert werden.

„Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, den Fokus der Fachkräftesicherung ausschließlich auf die Gewinnung neuer Auszubildender zu richten. Ebenso entscheidend ist es, bestehende Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren, Konflikte und Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und gefährdete Auszubildende sowie Ausbildungsbetriebe gezielt zu begleiten.“ - Sandra Schäfer, Teamleiterin Ausbildungsberatung und Bildungsprojekte bei der SIHK.
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Ausbildung stabilisieren statt nur neu besetzen

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Hintergrund des Angebots sind aktuelle Zahlen aus Nordrhein-Westfalen. Laut SIHK wurde im Jahr 2024 fast ein Drittel der begonnenen Ausbildungsverhältnisse in NRW vorzeitig gelöst. Nach Angaben der Kammer ist das der bislang höchste gemessene Wert für das Land. Aus Sicht der SIHK zeigt das, dass Betriebe nicht nur neue Auszubildende gewinnen, sondern bestehende Ausbildungsverhältnisse stärker absichern müssen. Frühe Hilfe bei Konflikten und ein klarer Austausch im Betrieb spielen dabei eine wichtige Rolle.

„Dadurch wird das gegenseitige Verständnis gestärkt, Konflikte werden reduziert, die Motivation der Auszubildenden und die Bindung ans Unternehmen gestärkt.“ - Sandra Schäfer, Teamleiterin Ausbildungsberatung und Bildungsprojekte bei der SIHK.
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Bedeutung auch für Betriebe im Märkischen Kreis

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Das Thema dürfte auch viele Unternehmen im Märkischen Kreis betreffen. In der Region wird seit Monaten immer wieder über offene Ausbildungsstellen und die schwierige Suche nach Nachwuchs berichtet. Umso wichtiger ist für Betriebe, dass Ausbildungen nicht vorzeitig scheitern. Der Workshop der SIHK setzt genau an diesem Punkt an und richtet sich an Menschen, die in Unternehmen direkt Verantwortung für Auszubildende tragen. Die Veranstaltung soll damit nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch ganz praktische Unterstützung für den Berufsalltag geben.

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