Wohnungslosenhilfe befürchtet weitere Probleme

Die Wohnungslosenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr befürchtet viele neue Probleme durch Corona.

© Symbolbild, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

Wer jetzt zum Beispiel seine Miete nicht bezahlt, ist zwar erst einmal geschützt, muss aber alles irgendwann bezahlen, wenn Corona vorbei ist. Außerdem rechnet die Wohnungslosenhilfe mit neuen Armutsfällen wegen Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit. Gleiches gilt für die sogenannte verdeckte Wohnungslosigkeit von Menschen, die bei Freunden, Bekannten oder Verwandten wohnen. Durch die Kontaktsperren könnten diese Leute akut obdachlos werden. Die Wohnungslosenhilfe hat Mittel und Wege gefunden, neben Mail und Telefon auch persönlich aktiv zu werden. Mit dem notwendigen Sicherheitsabstand sind Beratungen auch im Freien möglich.

Kontaktmöglichkeiten:

Iserlohn, Trift 3, 02371-22099

Hagen, Schulstraße 3a, 02331-29575

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