
Zukunftskreis Menden legt Schwerpunkte fest
Der Zukunftskreis Menden hat nach Angaben der Stadt bereits zwei Mal getagt und dabei erste inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Das Gremium wurde von Bürgermeisterin Manuela Schmidt ins Leben gerufen und knüpft an den früheren Stadtentwicklungskreis an. Ziel ist es, den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu stärken und gemeinsam Perspektiven für die Stadt zu entwickeln. Nach Angaben der Stadt soll so ein Zielbild für die künftige Entwicklung Mendens entstehen. In den bisherigen Sitzungen wurden dafür mehrere Handlungsfelder benannt, die in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet werden sollen.
„Der Zukunftskreis Menden ist von einer offenen und wertschätzenden Diskussionskultur geprägt. Ideen und Themen werden offen angesprochen, diskutiert und gemeinsam konstruktiv mögliche Lösungsansätze erarbeitet“ - Manuela Schmidt, Bürgermeisterin.
Wirtschaft und Stadtentwicklung in Menden im Fokus
Ein wichtiger Schwerpunkt des Zukunftskreises liegt auf dem Wirtschaftsstandort Menden und auf Fragen der Stadtentwicklung. Genannt wurden dabei unter anderem die Zukunft des Gewerbegebiets Hämmer, die Weiterentwicklung der Innenstadt, der Umgang mit Leerständen und ein aktives Gewerbeflächenmanagement. Außerdem sollen Stärken und Schwächen des Standorts genauer analysiert werden. Nach Angaben der Stadt sollen dabei auch erfolgreiche Ansätze aus benachbarten Kommunen in den Blick genommen werden. Ein weiteres Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, mit denen besonders junge Menschen langfristig an Menden gebunden werden können.
Junge Menschen und Fachkräfte stärker binden
In der zweiten Sitzung brachte Bürgermeisterin Manuela Schmidt nach Angaben der Stadt eine zentrale Frage in die Diskussion ein: Was kann Menden für junge Menschen tun? Dieses Thema soll nun weiter vertieft werden. Im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel geht es dabei auch um attraktive Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Ebenfalls eine Rolle spielen die Rückgewinnung von Fachkräften nach Studium oder Ausbildung sowie gute Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort. Die Beteiligten wollen damit Bedingungen schaffen, die Menden als Wohn- und Arbeitsort langfristig stärken.
Digitalisierung und Stadtbild als weitere Themen
Auch beim Thema Digitalisierung sieht der Zukunftskreis konkrete Aufgaben. Nach Angaben der Stadt besteht Einigkeit darüber, die Expertise der örtlichen Wirtschaft stärker für die Modernisierung der Verwaltung zu nutzen. Außerdem sollen der Glasfaserausbau und die digitale Infrastruktur weiter vorangebracht werden. Bestehende Digitalisierungsinitiativen sollen zudem ausgewertet werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Außendarstellung der Stadt: Vorhandene Stärken und erfolgreiche Projekte sollen sichtbarer gemacht werden, um das Image des Standorts nachhaltig zu stärken.
Bürger sollen über Arbeit informiert werden
In den kommenden Sitzungen sollen die bisher benannten Themen weiter konkretisiert und mit ersten Projekten und Maßnahmen unterlegt werden. Bürgermeisterin Manuela Schmidt betont, dass die Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit des Zukunftskreises informiert werden sollen. Gleichzeitig soll ihre Sicht künftig stärker in den Entwicklungsprozess einfließen. Damit versteht sich der Zukunftskreis zunächst als strategisches Gremium, das Themen sammelt, ordnet und weiterentwickelt. Konkrete Maßnahmen sollen nach und nach aus den besprochenen Handlungsfeldern entstehen.
„Uns ist es ein großes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit des Zukunftskreises auf dem Laufenden zu halten. Gleichzeitig möchten wir ihre Perspektiven und Ideen künftig verstärkt in den weiteren Entwicklungsprozess für unsere Stadt einfließen lassen.“ - Manuela Schmidt, Bürgermeisterin.