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Werdohl: Vossloh beliefert Norwegen
© Vossloh AG
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Werdohl: Vossloh beliefert Norwegen

Der Werdohler Bahntechnikkonzern Vossloh erhält einen Millionenauftrag aus Norwegen. Helfen soll eine neue CO2-arme Produktionstechnologie, welche die Treibhausgasemissionen um mehr als 40 Prozent senkt.


Veröffentlicht: Freitag, 20.02.2026 05:58

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Vossloh aus Werdohl sichert sich Millionendeal in Norwegen

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Der Werdohler Bahntechnikkonzern Vossloh hat einen Großauftrag aus Norwegen erhalten. Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren bis zu drei Millionen Betonschwellen an die norwegische Bahn liefern. Der Rahmenvertrag mit dem norwegischen Bahninfrastrukturbetreiber Bane NOR läuft bis zu acht Jahre und hat für die ersten beiden Jahre einen Auftragswert von rund 50 Millionen Euro. Bereits im Februar 2026 konnte Vossloh einen weiteren Großauftrag aus Australien vermelden. Die Lieferung erfolgt über Sateba Norway, ein Tochterunternehmen von Vossloh, das der Konzern zum 1. Oktober 2025 übernommen hatte. Bei der Auftragsvergabe spielten neben Qualität und Preis auch Umweltaspekte eine entscheidende Rolle.

"Das ist ein großer und wichtiger Vertrag für Bane NOR. Betonschwellen sind nicht nur ein unverzichtbares Produkt für uns, sondern wir freuen uns auch besonders, dass Sateba die Treibhausgasemissionen in der Produktion senken kann." - Agnete Johnsgaard-Lewis, Geschäftsführerin von Bane NOR
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Neue CO2-Technologie aus Werdohl reduziert Emissionen

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Das Besondere an diesem Auftrag ist die umweltschonende Herstellung der Betonschwellen, so das Unternehmen. Vossloh verwendet bei der Produktion Zement von Heidelberg Materials, bei dem eine Technologie zur Kohlenstoffabscheidung eingesetzt wird. Dadurch können mehr als 40 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu früheren Produktionsverfahren eingespart werden. Die Schwellen werden im Sateba-Werk im norwegischen Hønefoss produziert. 

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