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Wenn Teddy Hilfe braucht: Aktionstag in Hemer
© DGD Stadtklinik Hemer/Anja Haak
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Wenn Teddy Hilfe braucht: Aktionstag in Hemer

Die Kuscheltierambulanz in Hemer öffnet am 5. September wieder ihre Türen. In der DGD Stadtklinik Hemer können Kinder mit ihrem Lieblingskuscheltier spielerisch erleben, wie ein Krankenhausbesuch abläuft.

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Kuscheltierambulanz in Hemer für Kinder und Familien

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In der DGD Stadtklinik Hemer dreht sich am Samstag, 5. September, wieder alles um kranke oder verletzte Kuscheltiere. Von 11 bis 15 Uhr sind Kinder und Familien eingeladen, mit Teddy, Hase, Einhorn oder einem anderen Lieblingsplüschtier vorbeizukommen. Die Kuscheltierambulanz findet am Haupteingang der Klinik an der Breddestraße 22 statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Bürgermeister Christian Schweitzer wird die Veranstaltung nach Angaben der Klinik um 11 Uhr offiziell eröffnen.

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Spielerisch Krankenhausabläufe kennenlernen

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Mit der Kuscheltierambulanz möchte die Stadtklinik Kindern zeigen, wie ein Krankenhaus funktioniert. Dabei sind nicht die Kinder selbst die Patientinnen und Patienten, sondern ihre Kuscheltiere. Nach der Anmeldung geht es für die kleinen Plüschpatienten zunächst zur Untersuchung. Je nach Diagnose folgen Stationen wie Röntgen, Verband, Gips oder sogar ein Besuch im Operationssaal. Verletzte Kuscheltiere werden dort von Mitarbeitenden der Klinik mit Nadel und Faden versorgt.

„Wir möchten den Kindern zeigen, dass ein Krankenhaus nichts sein muss, wovor man Angst haben muss. Wenn sie die Abläufe schon einmal gemeinsam mit ihrem Kuscheltier erlebt haben, ist vieles bei einem späteren eigenen Krankenhausbesuch nicht mehr fremd“, - Reinhild Scholz-Jedamzik, Leitende Ärztin der Zentralen Notaufnahme.
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Warum die Aktion in der Stadtklinik Hemer wichtig ist

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Nach Angaben der Klinik hat sich das Konzept in den vergangenen Jahren bewährt. Kinder, die später selbst in die Notaufnahme mussten, hätten oft berichtet, dass sie sich dort schon auskennen. Die Kuscheltierambulanz soll deshalb helfen, Unsicherheiten abzubauen und Fragen kindgerecht zu beantworten. Auch der sogenannte Kuschelindex gehört wieder dazu. Ein Ampelsystem zeigt, ob das Plüschtier ausreichend gekuschelt wird.

„Wir erleben immer wieder, wie viel Sicherheit es Kindern gibt, wenn sie die Abläufe bereits spielerisch kennengelernt haben. Das Kuscheltier nimmt dabei die Rolle des Patienten ein - und die Kinder können beobachten, Fragen stellen und selbst mithelfen“, - Reinhild Scholz-Jedamzik, Leitende Ärztin der Zentralen Notaufnahme.
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DRK, Zahnarzt und Waffeln als weitere Angebote

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Neben der Kuscheltierbehandlung gibt es in diesem Jahr noch weitere Angebote für Kinder und Familien. Vor Ort ist ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes, den die Besucherinnen und Besucher aus nächster Nähe anschauen können. Außerdem ist die Zahnarztpraxis Dr. Doktor & Kollegen erneut dabei. Dort werden die Zähne der Kuscheltiere, aber auch die der Kuscheltiermamas und -papas genauer angeschaut. Für Essen und Getränke ist laut Klinik ebenfalls gesorgt, unter anderem mit Waffeln.

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Freitag für Kitas, Samstag offen für alle

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Schon am Freitag vor dem öffentlichen Aktionstag ist die Kuscheltierambulanz im Einsatz. Dann besuchen angemeldete Kindertagesstätten aus Hemer und Umgebung mit ihren Gruppen die verschiedenen Stationen. Am Samstag ist das Angebot dann für alle Kinder und Familien geöffnet. Die Klinik rechnet nach dem Zuspruch der vergangenen Jahre wieder mit vielen kleinen Besucherinnen und Besuchern. Wer teilnehmen möchte, muss laut Veranstalter nur sein Lieblingskuscheltier mitbringen.

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