
Tannen in Neuenrade-Altenaffeln zeigen gute Qualität
Auf dem Land- und Forstwirtschaftsbetrieb von Matthias Müller in Neuenrade-Altenaffeln fällt die Zwischenbilanz für die kommenden Weihnachtsbäume positiv aus. Trotz des heißen und trockenen Sommers ist die Qualität der Pflanzen gut. Probleme gibt es laut dem Landwirt lediglich vereinzelt mit Sonnenbrand an einigen Nordmanntannen. Dabei stehe oft eine verbrannte Tanne direkt neben einem völlig gesunden Baum, was Matthias Müller auf eine genetische Veranlagung schließen lässt.
Preise steigen nur leicht
Da die Ausfälle insgesamt gering bleiben, müssen sich Käufer in der Region auf keine massiven Preissteigerungen einstellen. Auf dem Hof in Altenaffeln wird der Preis lediglich um einen Euro pro laufendem Meter angehoben. Damit werden laut dem Betrieb unter anderem die allgemein gestiegenen Kosten, wie etwa für Diesel und die aufwendige Pflege der Kulturen, abgefedert.
Weihnachtsbäume bereits in den 1960er Jahren verkauft
Der Betrieb in Neuenrade-Altenaffeln liegt auf etwa 420 Metern Höhe und nutzt für die Tannen vor allem ehemalige, schlechtere Ackerflächen. Bereits in den 1960er Jahren begann die Familie damit, einfache Rotfichten aus der Forstwirtschaft als Weihnachtsbäume zu verkaufen. Um 1970 wurden die ersten Blaufichten gepflanzt und die Produktion in Reinkultur gestartet. Seit 1990 wachsen dort vor allem die beliebten Nordmanntannen, die mittlerweile den größten Teil des Bestandes ausmachen.