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Waldbrandgefahr im MK steigt
© Feuerwehr Menden
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Waldbrandgefahr im MK steigt

Die anhaltende Hitzewelle treibt die Waldbrandgefahr im Märkischen Kreis auf Stufe 4 von 5 - Kreisbrandmeister Michael Kling ruft zur Vorsicht auf. Knapp die Hälfte des Kreisgebiets ist bewaldet, im vergangenen Jahr brannten bei mehreren Feuern teils Flächen von mehreren tausend Quadratmetern.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2026 06:00

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Waldbrandgefahr im Märkischen Kreis: Kreisbrandmeister warnt vor steigender Gefahr

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Die aktuelle Hitzewelle macht den Wäldern im Märkischen Kreis zu schaffen. Kreisbrandmeister Michael Kling warnt ausdrücklich vor einer stark steigenden Waldbrandgefahr. Bereits am Mittwoch, dem 24. Juni, soll der Graslandfeuerindex die Stufe 4 von 5 erreichen. Kling appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, im Wald und in der freien Natur besondere Vorsicht walten zu lassen.

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„Daher bitten wir euch, kein offenes Feuer oder Grillen außerhalb ausgewiesener Plätze, das Rauchverbot unbedingt einzuhalten und keine Zigarettenreste in die Natur zu werfen." - Michael Kling, Kreisbrandmeister Märkischer Kreis
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Knapp die Hälfte des Märkischen Kreises ist Wald - und damit besonders gefährdet

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Der Märkische Kreis gehört zu den waldreichsten Regionen in Nordrhein-Westfalen: Knapp 50 Prozent der Kreisfläche sind bewaldet. Das macht die Region besonders anfällig für Waldbrände, wenn Hitze und Trockenheit zusammentreffen. Waldbrandexperte Hartwig Dolgner vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW betont, dass über 90 Prozent aller Waldbrände nicht natürlich entstehen, sondern durch menschliches Fehlverhalten ausgelöst werden.

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„Bereits eine glimmende Zigarette, die zum Beispiel aus dem Auto heraus weggeworfen wird, entzündet immer wieder dürres Gras am Wegesrand, Wind treibt die Flammen dann in den Wald. Eine kleine Unachtsamkeit kann in diesem Fall eine Katastrophe auslösen." - Hartwig Dolgner, Waldbrandexperte Wald und Holz NRW
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Rückblick: Waldbrände im Märkischen Kreis - teils mehrere tausend Quadratmeter betroffen

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Wie real die Gefahr ist, zeigen die Brände des vergangenen Jahres. Im April 2025 brannten an einem einzigen Tag an mehreren Stellen im Kreisgebiet gleichzeitig Waldflächen. Auf der Nordhelle bei Meinerzhagen standen rund 6.000 Quadratmeter in Flammen - besonders kritisch, weil dort viele Bäume durch Krankheitsbefall geschwächt waren. Gleichzeitig musste die Feuerwehr in Iserlohn-Letmathe rund 400 Quadratmeter und auf dem Klusenberg in Altena rund 3.000 Quadratmeter Wald bekämpfen. Bereits wenige Tage zuvor hatte ein Waldflächenbrand in Lüdenscheid am Hubertusweg die Feuerwehr gefordert. Auch im März 2025 war am Hegenscheid zwischen Altena und Iserlohn eine Fläche von rund 5.000 Quadratmetern in Brand geraten.

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Diese Regeln gelten zum Schutz vor Waldbränden im Märkischen Kreis

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Um Waldbrände zu verhindern, gelten im Märkischen Kreis klare Regeln. Offenes Feuer ist im Wald und im Abstand von 100 Metern zum Wald gesetzlich verboten - ausgenommen sind ausdrücklich gekennzeichnete Grillplätze. Vom 1. März bis zum 31. Oktober gilt im Wald zudem ein gesetzliches Rauchverbot. Fahrzeuge dürfen nur auf befestigten Flächen abgestellt werden, da heiße Auspuffanlagen bei trockenem Pflanzenmaterial Brände auslösen können. Waldwege und Zufahrten müssen jederzeit für Rettungsfahrzeuge freigehalten werden.

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Bei Rauch oder Feuer: Sofort den Notruf 112 wählen

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Wer Rauch oder Feuer im Wald entdeckt, soll sofort den Notruf 112 wählen und den Einsatzort so genau wie möglich beschreiben. Kreisbrandmeister Kling empfiehlt außerdem, nach Möglichkeit an der Waldeinfahrt zu warten und die eintreffenden Einsatzkräfte einzuweisen. Eigene Löschversuche sollten nur bei sehr kleinen Bränden unternommen werden - die eigene Sicherheit hat immer Vorrang. Je schneller die Feuerwehr den genauen Standort kennt, desto schneller kann sie eingreifen und größere Schäden verhindern.

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