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Waldbrand in Altena: Feuerwehr löscht zwei Hektar Wald
© Feuerwehr Altena
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Waldbrand in Altena: Feuerwehr löscht zwei Hektar Wald

Ein Waldbrand am Brachtenbecker Weg in Altena hat am Wochenende rund 250 Einsatzkräfte aus dem gesamten Märkischen Kreis in Atem gehalten. Nach knapp 24 Stunden Einsatzdauer war das Feuer auf einer Fläche von zwei Hektar gelöscht.

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Waldbrand am Brachtenbecker Weg: Zwei Hektar Wald in Altena in Flammen

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Am Samstag brach am Brachtenbecker Weg in Altena ein Großbrand aus. Das Feuer fraß sich schnell einen Steilhang hangaufwärts Richtung Drescheid. Rund 20.000 Quadratmeter Wald - etwa zwei Hektar - standen in Flammen. Das angrenzende Wohngebiet Tiergarten war nur rund 750 Meter vom Brandgeschehen entfernt. Eine akute Gefahr für die Bewohner bestand laut Feuerwehr jedoch nicht. Die schwierige Hanglage erschwerte die Löscharbeiten erheblich: Einsatzleiter Kai Spelsberg sagte gegenüber dem WDR, es sei nicht möglich, länger als 15 bis 20 Minuten am Hang hart zu arbeiten - der Kräfteansatz an Personal sei enorm gewesen.

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Großeinsatz im Märkischen Kreis: THW, DRK und Forstbetrieb im Einsatz

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Rund 250 Einsatzkräfte aus dem gesamten Märkischen Kreis sowie aus Hagen rückten an. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch das THW, das DRK sowie den Forstbetrieb „Wald & Holz". Um das Löschwasser gezielt tief in den Waldboden eindringen zu lassen, wurde dem Wasser Netzmittel beigemischt - damit sollten auch tieferliegende Glutnester erreicht und abgelöscht werden. Die Wasserversorgung vor Ort war zunächst schwierig, verbesserte sich durch die Unterstützung weiterer Feuerwehren aber im Verlauf des Einsatzes. Am frühen Nachmittag setzte zudem starker Regen ein - eine willkommene Abkühlung für die Einsatzkräfte.

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Brandwache über Nacht - und ein klares Signal: Altena ist einsatzbereit

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Kurz nach 23 Uhr konnten die letzten überörtlichen Einsatzkräfte entlassen werden. Die Brandwache und die Nachlöscharbeiten in der Nacht übernahmen die Löschgruppen Mühlendorf, Rosmart und Drescheid. Am Sonntagmorgen setzten die Löschgruppen Mühlendorf, Freiheit, Knerling, Rahmedetal und Drescheid die Arbeiten fort. Gegen 11:45 Uhr hieß es schließlich: Feuer aus - nach knapp 24 Stunden Einsatzdauer rückte die Feuerwehr ein. Als mögliche Ursache vermutet die Feuerwehr laut WDR eine weggeworfene Zigarette, die Polizei ermittelt weiter. Die Feuerwehr Altena bedankte sich ausdrücklich bei allen beteiligten Kräften und schloss mit den Worten: „Altena ist einsatzbereit!"

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Waldbrandgefahr im Märkischen Kreis nimmt ab

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Der Regen der vergangenen Tage zeigt Wirkung: Der Deutsche Wetterdienst stuft die Waldbrandgefahr im Märkischen Kreis aktuell nur noch auf Stufe 2 von 5 ein. Die Gefahr soll in den kommenden Tagen voraussichtlich weiter abnehmen. Damit entspannt sich die Lage nach einer Phase erhöhter Brandgefahr, die zuletzt zu mehreren Waldbränden im Sauerland geführt hatte - darunter auch der Großbrand in Altena. Dennoch gilt weiterhin: Wer im Wald Rauch oder Flammen entdeckt, sollte sofort die 112 rufen.

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Das waren nicht die einzigen Feuereinsätze im Märkischen Kreis am Wochenende

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Neben den Waldbränden in Altena und Balve beschäftigten weitere Brandereignisse die Einsatzkräfte im Märkischen Kreis:

Neuenrade: Rampe im Mountainbike-Park angezündet Am Sonntagabend setzten Unbekannte eine Rampe im Mountainbike-Park in Neuenrade in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um Hinweise an die Polizeiwache Werdohl unter Telefon 02392/9399-0.

Meinerzhagen: Feuer auf dem Freibadgelände in Valbert Am Freitagabend brannten Äste und trockenes Gras auf der Liegewiese des Freibadgeländes am Heidehang in Valbert. Zeugen bemerkten die Flammen gegen 19:30 Uhr. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Die Polizei ermittelt wegen des fahrlässigen Herbeiführens einer Brandgefahr.

Lüdenscheid: Zwei Waldbrände am Wochenende In Lüdenscheid brannte es gleich zweimal: Am Freitagvormittag war eine rund 40 Quadratmeter große Waldfläche am Sembergweg betroffen. Am Samstagabend brannten Büsche am Wehberg im Bereich Breitenfeld. In beiden Fällen ermittelt die Kripo zur Brandursache. Hinweise werden unter 02351/990990 entgegengenommen.

Plettenberg: Hecke brennt - Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung In der Nacht auf Samstag brannte eine Hecke auf der Lied in Holthausen bei Plettenberg. Anwohner riefen gegen 0:30 Uhr Polizei und Feuerwehr. Die Flammen wurden gelöscht. Zur Brandursache wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.

Werdohl: Brennender Kompost in Kleingartenanlage In der Nacht auf Sonntag drohte in einer Kleingartenanlage an der Deipschlade in Werdohl ein Brand. Ein 53-jähriger Mann hatte heiße Asche an einem Komposthaufen entsorgt, der sich daraufhin entzündete. Gegen 0:50 Uhr rückte die Feuerwehr aus und konnte das Feuer rechtzeitig löschen. Gegen den Mann wird nun wegen des Herbeiführens einer Brandgefahr ermittelt. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin: Gerade in Trockenzeiten sollten heiße Gegenstände nicht im Freien entsorgt werden.

Herscheid: Lagerfeuer im Waldgebiet Am Samstagmorgen riefen Zeugen die Polizei wegen einer Rauchentwicklung zur Schwarzen Ahe in Herscheid. Wie sich gegen 8:30 Uhr herausstellte, hatten zwei 27-jährige Männer aus Werdohl an einem angrenzenden Waldstück ein Lagerfeuer entzündet. Das Feuer wurde gelöscht. Gegen die beiden wurde ein Strafverfahren wegen des Herbeiführens einer Brandgefahr eingeleitet.

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