Versuchter Kreditkartenbetrug

Gerade noch rechtzeitig hat ein 54jähriger Online-Kunde aus Kierspe einen versuchten Kreditkartenbetrug verhindern können:

© Pixabay / Symbolbild

Zweimal hatte er auf einer Internet-Seite seine Kreditkartendaten eingegeben - beide Male erschien eine Fehlermeldung. Dann kam ihm der Gedanke, dass es sich um einen Fake-Shop handeln könnte. Zur Vorsicht rief er seine Kreditkarten-Hotline an. Und die bestätigte: Es wurde versucht, sein Konto mit mehreren hundert Euro zu belasten - obwohl er doch nur einen zweistelligen Betrag bezahlen sollte. Die Polizei rät weiter zur Vorsicht bei Bestellungen auf unbekannten Shop-Seiten.

Die Polizei rät:

Auf ein Impressum achten. Aber natürlich können auch dort alle Angaben gefälscht sein. - Deshalb den Namen des Shops in Verbindung mit dem Begriff "Fake-Shop" in eine Suchmaschine eingeben und die angezeigten Listen prüfen! Auch Verbraucherzentralen halten Infos bereit. - Keine Vorkasse - schon gar nicht auf Konten im Ausland! Sichere Zahlungsmethoden wie "Kauf auf Rechnung" wählen! Abbuchungen vom Girokonto, Kreditkartenzahlungen lassen sich rückabwickeln - unter Umständen auch Überweisungen. Allerdings müssen sich Kunden schnellstmöglich mit ihrer Bank in Verbindung setzen. - Extreme Schnäppchenpreise sollten misstrauisch machen. - Sichern Sie Beweise (z.B. per Screenshot). - Lesen Sie Produktbeschreibungen: Verkauft der Anbieter das gesuchte Produkt oder nur die Verpackung? - Beim Kauf über Auktionsplattformen: Lassen Sie sich nicht auf Angebote von Verkäufern ein, die Ware am Auktionshaus vorbei zu erwerben. Das hebelt alle Käuferschutz-Funktionen aus. Bei teuren Artikeln den Treuhandservice nutzen! - Schützen Sie Mail-, aber auch Kundenkonten mit unterschiedlichen Passwörtern aus mindestens acht Zeichen (Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen). Je länger, desto besser. Wenn möglich, Push-Informationen aktivieren, die zeitnah über Kontobewegungen, Bestellungen oder Buchungen informieren. Bewertungen anderer Kunden ernst nehmen. - Im Zweifel erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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