
++ Update 17.00 Uhr, 13. August ++
Der Waldbrand oberhalb von Sundern-Stemel in Richtung Ochsenkopf ist hinsichtlich der offenen Flammen gelöscht. Eine vollständige Entwarnung gibt es aber noch nicht. Auf rund 80.000 Quadratmetern Waldfläche befinden sich weiterhin einzelne Brand- und Glutnester, heißt es von der Feuerwehr Sundern. Diese würden von den Einsatzkräften kontrolliert und gezielt abgelöscht. Kleine Rauchentwicklungen könnten weiterhin auftreten.
Rund 150 Einsatzkräfte sind aktuell noch vor Ort. Insgesamt waren zeitweise etwa 250 Kräfte im Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr Sundern durch zahlreiche Feuerwehren aus den Nachbarkommunen sowie aus dem Märkischen Kreis, dem Kreis Unna und dem Kreis Olpe. Auch ein Polizeihubschrauber mit Außenlastbehälter kam zum Einsatz und transportierte Löschwasser aus der Sorpetalsperre zur Brandstelle.
Waldbrandgefahr nach wie vor hoch
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass weiterhin hohe Waldbrandgefahr besteht. Bitte seid besonders vorsichtig:
- kein offenes Feuer und kein Grillen im Wald oder in Waldnähe
- nicht rauchen und keine Zigaretten oder brennbare Gegenstände bzw. Glas/Scherben achtlos wegwerfen
++ Update 15.50 Uhr, 13. August ++
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen, die im genannten Zeitraum im Bereich Sundern-Stemel / Altenbergsiepen / In der Flamke verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Aktivitäten beobachtet haben, die im Zusammenhang mit der Brandursache stehen können, werden gebeten, sich zu melden. Die Polizeiwache in Sundern ist unter der Telefonnummer 02933/9020-3511 zu erreichen.
++ Update 12.30 Uhr, 13. August ++
Die Ursache für den Waldbrand in Sundern-Stemel ist Stand jetzt noch nicht klar. Brandermittler rücken so bald wie möglich an, um noch verbliebene Spuren zu sichern. "Sobald alles gelöscht ist und die Ermittler auf die Fläche können, geht die Suche nach Spuren los. Wir wissen ziemlich genau, wo der Brand ausgebrochen ist", sagte uns Benedikt Teutenberg, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde im Hochsauerlandkreis. Allerdings könnten durch den enormen Wassereinsatz bei den Löscharbeiten oft nicht allzu viele Spuren gesichert werden: Er gehe deshalb nicht davon aus, dass ihnen die Lösung "auf dem Präsentierteller geliefert" werde.
Währenddessen bekämpft die Feuerwehr weiterhin Glutnester am Einsatzort. Aktuell sind dafür weiterhin Forstmulcher im Einsatz. Ca. 150 Einsatzkräfte sind vor Ort. Segmentregner unterstützen sie bei der Bewässerung der betroffenen Fläche. Die Lage ist aktuell statisch.
++ Update 08.10 Uhr, 13. August ++
Seit mittlerweile 16 Stunden läuft der Löscheinsatz der Feuerwehr in Sundern-Stemel. Die Ausbreitung des Brandes konnte auch in der Nacht verhindert werden. Das Feuer auf einer Fläche von 80.000 Quadratmeter sei aber nicht vollständig unter Kontrolle, so die Feuerwehr Sundern. Mittlerweile hat auch wieder ein Schichtwechsel bei den Einsatzkräften stattgefunden, im Moment sind 220 Feuerwehrleute vor Ort.
Gegen 10 Uhr findet eine Lagebesprechung statt. Dann soll geklärt werden, wie der Einsatz weitergeht und ob nochmal ein Hubschrauber angefordert werden muss, der die Löscharbeiten unterstützt. Entgegen einiger Falschmeldungen am Abend ist nicht eine Fläche von 400.000 Quadratmeter vom Waldbrand betroffen gewesen, sondern "nur" 80.000 Quadratmeter. Die Einschätzung der Brandfläche habe unter anderem mit der dichten Rauchentwicklung zusammengehangen. Als der Rauch verschwunden gewesen sei, hätten die Einsatzkräfte die Fläche genauer erfassen können.
++ Update 01.25 Uhr, 13. August ++
Mittlerweile hat die Polizei die Streckensperrung der Ortsdurchfahrt in Stemel wieder aufgehoben. Sie war für rund acht Stunden wegen des Feuerwehreinsatzes dicht gewesen.
++ Update 23.00 Uhr, 12. August ++
Die Rauchentwicklung ist laut Feuerwehr rückläufig, die Einsatzkräfte hätten außerdem mit der Drohne genauere Erkenntnisse sammeln und den Brand auf ca. 80.000 Quadratmeter eingrenzen können.
Nach wie vor seien ca. 250 Einsatzkräfte gebunden, die ersten Kräfte von heute Nachmittag seien mittlerweile durch andere Einheiten abgelöst worden. Die Löscharbeiten sollen die ganze Nacht über andauern. Der Waldbrand in Sundern-Stemel sei nach wie vor nicht unter Kontrolle, die Lage jedoch statisch und übersichtlich, heißt es.
++ Update 19.00 Uhr, 12. August ++
Für die Bekämpfung des großen Waldbrands am Sorpesee ist die Feuerwehr mit rund 250 Kräften im Einsatz. Auch mehrere Einheiten aus den umliegenden Kommunen seien dabei, teilte die Sunderner Feuerwehr am Abend mit. Auch die Stadt Balve aus dem Märkischen Kreis sowie die Kreise Unna und Olpe haben Einsatzfahrzeuge geschickt.
Derzeit brennen laut Feuerwehr mehr als 200.000 Quadratmeter Wald, das entspricht einer Fläche von fast 30 Fußballfeldern. Ein Polizeihubschrauber entnimmt Wasser für die Löschmaßnahmen aus dem nahegelegenen Sorpesee. Dazu wurde die Dammkrone in Langscheid für den Publikumsverkehr voll gesperrt. Ein Ende der Maßnahme sei noch nicht abzusehen, so die Feuerwehr.
++ Update 17.40 Uhr, 12. August ++
Auch auf der Hellefelder Höhe zwischen Arnsberg und Sundern brennt der Wald. Nach Angaben der Polizei ist der Alarm um 16.11 Uhr eingegangen. Die Hellefelder Höhe ist für den Verkehr voll gesperrt.
++ Update 17.00 Uhr, 12. August ++
Der Waldbrand in Sundern Stemel hat sich ausgebreitet. Die Feuerwehr Sundern berichtet, dass 100.000 Quadratmeter Wald brennen - das entspricht einer Fläche von rund 14 Fußballfeldern. Ein Hubschrauber mit Außenlastbehälter ist angefordert, ebenfalls zwei HFS-Züge mit Spezialausrüstung.
Die Einheit Allendorf stellt aktuell den Grundschutz für das gesamte Stadtgebiet an der Wache in Sundern. Auch die Hauptwache Arnsberg ist im Einsatz. Die Polizei hat die Ortsdurchfahrt von Stemel für den Feuerwehreinsatz gesperrt. Die WarnApp Nina warnt vor starker Rauchentwicklung.
Erstmeldung: Feuerwehr in Sundern-Stemel im Großeinsatz
Die Feuerwehren in Sundern sind am Nachmittag zu einem Waldbrand nach Stemel ausgerückt. Das Feuer brennt in Richtung Ochsenkopf. Der Alarm ist demnach um 14.37 Uhr eingegangen. Die Feuerwehr ist mit vielen Einsatzkräften vor Ort.
Nach bisherigen Angaben geht es um eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern. Auch auf Hochwald haben die Flammen übergegriffen. Der Rauch ist teilweise auch bei uns im Märkischen Kreis sichtbar. Die Einsatzkräfte versuchen, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

