
Situation im Märkischen Kreis
Viele Hundebesitzer in Nordrhein-Westfalen müssen in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen. Laut dem Bund der Steuerzahler gibt es in einigen Städten massive Erhöhungen, wie etwa in Lünen im Kreis Unna mit einem Plus von 44 Prozent. Im Märkischen Kreis sieht die Lage für die meisten Halter hingegen deutlich entspannter aus. Hier bleiben die Steuersätze in den meisten Kommunen auf dem bisherigen Niveau stabil. Das sorgt für eine finanzielle Entlastung im Vergleich zu vielen anderen Regionen im Land.
Änderungen für gefährliche Hunde in Plettenberg
Eine Ausnahme bei der Preisstabilität im Kreis bildet aktuell die Stadt Plettenberg. Hier wurde die Hundesteuer angepasst, allerdings betrifft dies ausschließlich die Halter von sogenannten gefährlichen Hunden. Für den ersten gefährlichen Hund im Haushalt müssen Besitzer nun 528 Euro pro Jahr bezahlen. Zuvor lag dieser Betrag noch bei 440 Euro, was eine spürbare Steigerung für diese spezielle Haltergruppe darstellt. Bei den sogenannten normalen Hunden bleibt der Steuersatz in Plettenberg jedoch unverändert bei 72 Euro im Jahr.
Kostenvergleich in den Kommunen des MK
Der Blick auf die verschiedenen Städte im Märkischen Kreis zeigt deutliche Unterschiede bei den jährlichen Kosten für die Vierbeiner. In Lüdenscheid zahlen Hundebesitzer mit 120 Euro pro Jahr den kreisweit höchsten Steuersatz für ihren Hund. Deutlich günstiger ist die Haltung dagegen in Kommunen wie Balve, Kierspe, Schalksmühle oder Meinerzhagen. Dort liegt der Steuersatz, genau wie in Plettenberg, weiterhin bei moderaten 72 Euro im Jahr. Diese regionalen Unterschiede hängen oft von der individuellen Haushaltsplanung der jeweiligen Städte und Gemeinden ab.