
Telekom verlegt Glasfaser in Lüdenscheider Innenstadt
Die Deutsche Telekom verlegt im November und Dezember Glasfaserkabel in der Lüdenscheider Innenstadt. Betroffen sind zahlreiche Straßen zwischen West- und Bahnhofstraße - der städtische Fachdienst stuft den Zeitplan als „sportlich" ein.
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Glasfaserausbau in Lüdenscheid: Telekom startet Jahresendspurt
Die Deutsche Telekom AG hat in der Lüdenscheider Innenstadt einen ambitionierten Jahresendspurt beim Glasfaserausbau gestartet. Im November und Dezember sollen die Glasfaserleitungen in sämtlichen Straßen verlegt werden, die von der West- und Bahnhofstraße eingerahmt werden. Die Tiefbauarbeiten erfolgen abschnittsweise und hauptsächlich im Bereich der Gehwege. Das Projekt wird sowohl aus eigenen Mitteln der Telekom als auch mit Fördergeldern finanziert. Mit dem Abschluss der Baumaßnahme beendet die Telekom den Glasfaserausbau in der Lüdenscheider Innenstadt.
Diese Straßen in Lüdenscheid sind betroffen
Den Auftakt macht in dieser Woche die Weststraße, genauer der Abschnitt zwischen den Einmündungen zur Augusta- und Parkstraße. In der zweiten Novemberwoche soll es in der Knapper Straße weitergehen. Darüber hinaus sind folgende Straßen ganz oder teilweise für den Glasfaserausbau vorgesehen: Lösenbacher Straße, Albrechtstraße, Parkstraße, Herderstraße, Karlstraße, Friedrichstraße, Lessingstraße, Körnerstraße, Nordstraße und Bahnhofstraße. Die Glasfaserkabel werden in rund 60 Zentimetern Tiefe verlegt. Die Arbeiten verlaufen in 20-Meter-Abschnitten, nacheinander auf beiden Straßenseiten.
Was Anwohner in Lüdenscheid jetzt wissen müssen
Der Fachdienst Bauservice der Stadt Lüdenscheid hat vorgegeben, die Einschränkungen für Fußgänger, Anwohner und Anlieger so gering wie möglich zu halten. Finden die Arbeiten im Bereich eines Hauseingangs statt, sorgt eine Fußgängerbrücke dafür, dass das Gebäude jederzeit betreten werden kann. Zeitweise können die Tiefbauarbeiten auch im Fahrbahnbereich erfolgen – in diesen Fällen sind kurze Sperrungen möglich. Ob ein Haus an das neue Glasfasernetz angeschlossen wird, müssen Anwohner direkt bei der Telekom erfragen. Den ambitionierten Zeitplan bis Jahresende stuft der städtische Fachdienst selbst als „sportlich“ ein – Witterung und bevorstehender Winter spielten eine erhebliche Rolle. Notfalls würden die Arbeiten im neuen Jahr fortgesetzt.