
Dezember und Januar waren viel zu trocken
In den vergangenen Wochen und Monaten hat es in der Region viel zu wenig geregnet. Der Dezember und der Januar waren nach Angaben des Ruhrverbands deutlich zu trocken. Besonders der Dezember sticht heraus: Er war einer der trockensten Dezember der vergangenen rund 100 Jahre. Insgesamt hat es im vergangenen Winter nur rund zwei Drittel des üblichen Niederschlags gegeben. Der Ruhrverband, der für die Talsperren in der Region zuständig ist, meldet entsprechend einen erheblichen Rückgang der Wassermengen.
Wasserstand in den Talsperren deutlich zu niedrig
Die anhaltende Trockenheit hat direkte Folgen für die Talsperren in der Region. Der Wasserstand liegt aktuell deutlich niedriger als zu dieser Jahreszeit üblich. Das ist ein Problem, denn aus diesen Talsperren wird das Trinkwasser für die Menschen vor Ort gewonnen. Der Ruhrverband beklagt den niedrigen Wasserstand und macht dafür vor allem den extrem trockenen Dezember verantwortlich. Auch der Januar hat nicht genug Regen gebracht, um die Talsperren ausreichend zu füllen.
Trinkwasservorräte: Mehr Regen wäre dringend nötig
Für die Trinkwasserversorgung in der Region wäre deutlich mehr Regen hilfreich. Die Talsperren dienen als wichtiger Speicher und sichern die Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser. Bleiben die Niederschläge weiterhin aus, könnte sich die Lage weiter verschärfen. Der Ruhrverband betont, dass gerade die Wintermonate entscheidend für die Füllung der Talsperren sind. In dieser Zeit fließt normalerweise der meiste Niederschlag in die Speicher, um sie für die trockeneren Sommermonate vorzubereiten.