
Sozialkosten steigen 2027 auf mehr als 300 Millionen Euro
Der Sozialbereich wird für den Märkischen Kreis immer teurer. Laut dem neuen Haushaltsentwurf muss der Kreis im Jahr 2027 insgesamt rund 306,5 Millionen Euro für soziale Aufgaben einplanen. Kämmerer Kai Elsweier erklärte, dass diese Kosten von den Kommunen kaum zu beeinflussen seien. Auch die Märkischen Kliniken belasten den Haushalt weiterhin: Für das Jahr 2027 plant der Kreis einen Verlustausgleich in Höhe von rund acht Millionen Euro ein. Für die Städte und Gemeinden bedeutet das eine enorme finanzielle Belastung. Die Sozialausgaben machen inzwischen 68 Prozent des Geldes aus, das die Kommunen über die Kreisumlage an den Kreis zahlen müssen.
Der Märkische Kreis unterstützt neuen Studiengang gegen Ärztemangel
Um langfristig die medizinische Versorgung zu sichern, unterstützt der Kreis zudem neue Initiativen zur Ärztegewinnung im ländlichen Raum. Der Märkische Kreis setzt große Hoffnungen auf einen geplanten medizinischen Studiengang an der Universität Witten/Herdecke. Dieser soll sich speziell auf die landärztliche Versorgung konzentrieren. Auch ein duales Pflegestudium an der Universität Siegen soll helfen, dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken.