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So groß ist der Schuldenberg in den MK-Kommunen
© Radio MK/ Raphaela Kossinis
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So groß ist der Schuldenberg in den MK-Kommunen

Die Schulden in den Städten und Gemeinden im Märkischen Kreis sind meist deutlich gestiegen. Nach Zahlen des Statistischen Landesamts lag die Pro-Kopf-Verschuldung Ende des vergangenen Jahres auf den gesamten Kreis bezogen bei 3.044 Euro - und damit klar über dem Vorjahreswert.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.2026 05:15

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Schulden im Märkischen Kreis steigen weiter

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Die Verschuldung der Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen nimmt weiter zu. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamts. Auch im Märkischen Kreis ist dieser Trend klar zu sehen. Ende des vergangenen Jahres lagen die Schulden hier rechnerisch bei 3.044 Euro pro Einwohner. Das sind 413 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Unterm Strich entspricht das einem Plus von knapp 16 Prozent.

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Große Unterschiede zwischen den Kommunen im MK

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Innerhalb des Märkischen Kreises fällt die Lage sehr unterschiedlich aus. Die höchsten Pro-Kopf-Schulden weist Hemer auf. Dort lagen sie Ende des vergangenen Jahres bei 5.170 Euro pro Einwohner. Das sind 949 Euro mehr als im Vorjahr, also ein Anstieg um 22,5 Prozent. Die niedrigste Verschuldung meldet Neuenrade mit 177 Euro pro Kopf. Dort sank der Wert im Vergleich zum Vorjahr um 11 Euro oder 5,8 Prozent.

Auch andere Kommunen liegen deutlich über dem Kreisdurchschnitt. In Nachrodt-Wiblingwerde wurden 4.076 Euro pro Einwohner gezählt, ein Plus von 1.123 Euro oder 38 Prozent. In Iserlohn stieg der Wert auf 3.191 Euro pro Kopf, das entspricht einem Zuwachs von 729 Euro oder 29,6 Prozent. Meinerzhagen kam auf 2.744 Euro pro Einwohner, Menden auf 2.452 Euro und Altena auf 2.416 Euro. Ebenfalls über 2.000 Euro pro Kopf lagen Kierspe, Werdohl und Herscheid.

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Wo Schulden im Märkischen Kreis gesunken sind

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Nicht überall ist die Verschuldung gestiegen. Einige Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis konnten ihre Pro-Kopf-Schulden im vergangenen Jahr senken. In Halver lag der Wert bei 2.805 Euro pro Einwohner. Das waren 405 Euro weniger als im Vorjahr, also ein Rückgang um 12,6 Prozent. Auch Herscheid kam auf ein Minus von 2 Prozent, Balve auf ein Minus von 5,3 Prozent.

Deutlicher fiel der Rückgang in Lüdenscheid und Schalksmühle aus. In Lüdenscheid sank die Pro-Kopf-Verschuldung auf 606 Euro. Das sind 88 Euro weniger als im Jahr davor, ein Minus von 12,7 Prozent. In Schalksmühle lag der Wert bei 537 Euro pro Einwohner und damit 255 Euro niedriger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 32,2 Prozent. Auch Neuenrade verzeichnete einen leichten Schuldenabbau.

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Einzelwerte aus den 15 Kommunen

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Die Spannweite im Märkischen Kreis reicht von 177 Euro pro Kopf in Neuenrade bis 5.170 Euro in Hemer. Plettenberg verzeichnete mit einem Plus von 52,5 Prozent den stärksten prozentualen Anstieg und kam auf 1.222 Euro pro Einwohner. Nachrodt-Wiblingwerde folgte mit einem Plus von 38 Prozent. Vergleichsweise geringe Veränderungen gab es in Werdohl mit plus 0,3 Prozent und in Altena mit plus 0,5 Prozent. Die Zahlen machen deutlich, wie unterschiedlich sich die Haushaltslage in den 15 Kommunen entwickelt hat.

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