
Schwerer Unfall in Lüdenscheid: Fünf Verletzte
Bei einem schweren Unfall in Lüdenscheid sind am Mittwochabend (07.10.) fünf Menschen verletzt worden. Die wichtige Kreuzung an der Werdohler Landstraße/B229 war bis tief in die Nacht gesperrt - es kam zu erheblichen Verkehrsproblemen.
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Kreuzung in Lüdenscheid glich einem Trümmerfeld
In Lüdenscheid hat es am Mittwochabend einen schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gegeben. Betroffen ist die Kreuzung Bräuckenstraße/Werdohler Landstraße/B229. Fünf Menschen wurden leicht verletzt und kamen ins Klinikum Lüdenscheid.
Polizei: Mazda fuhr wohl bei Rot in die Kreuzung
Nach Angaben der Polizei war ein 22-jähriger Autofahrer aus Werdohl mit seinem Mazda in Fahrtrichtung Werdohl unterwegs, als es zum Unfall kam. Laut Zeugenaussagen soll das Auto mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. Außerdem soll der Fahrer das Rotlicht an der Ampel missachtet haben. Im Kreuzungsbereich stieß der Mazda mit dem Mercedes eines 57-jährigen Lüdenscheiders zusammen. In dem Wagen saß außerdem eine 54-jährige Beifahrerin aus Lüdenscheid. Durch die Wucht des Aufpralls wurde nach Polizeiangaben auch ein VW beschädigt. Am Steuer saß eine 61-jährige Frau aus Werdohl, die in der Gegenrichtung an einer roten Ampel stand. Wegen der Kollision mussten Einsatzkräfte zum Teil schweres Gerät einsetzen, um Verletzte aus den Fahrzeugen zu befreien. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam angefordert.
Verdacht auf illegales Autorennen
Gegen den 22-jährigen Fahrer wird nach Angaben der Polizei wegen des Verdachts auf ein verbotenes Alleinrennen ermittelt. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle dauerten am Mittwochabend bis 23:33 Uhr an. Die Kreuzung war deshalb nur teilweise befahrbar. An den drei beteiligten Fahrzeugen ist nach Schätzung der Polizei ein Sachschaden von rund 120.000 Euro entstanden. Nach dem Zusammenstoß liefen außerdem Betriebsstoffe aus, und viele Fahrzeugteile verteilten sich auf der Fahrbahn. Deshalb ist eine aufwendige Reinigung der Straße nötig. Neben der Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.