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Schwerer Unfall auf der A45
© Feuerwehr Hagen
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Schwerer Unfall auf der A45

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A45 bei Hagen hat am Mittwochabend (8. Juli) einen stundenlangen Großeinsatz ausgelöst. Ein 58-jähriger Autofahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 07:27

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Auto prallt gegen Leitplanke

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Nach ersten Erkenntnissen war der 58-Jährige gegen 21:30 Uhr mit seinem Pkw auf dem linken Fahrstreifen der A45 unterwegs. Zuvor überholte er ein Fahrzeug, das von einer 48-jährigen Frau aus Lüdenscheid auf dem mittleren Fahrstreifen gesteuert wurde.

Kurz nachdem er das Auto passiert hatte, zog der Dortmunder mit seinem Wagen plötzlich stark nach rechts und prallte gegen die Schutzplanke. Von dort wurde das Fahrzeug abgewiesen, schleuderte anschließend nach links über drei Fahrstreifen und krachte in die Mittelschutzplanke. Schließlich kam der Pkw quer zur Fahrbahn auf dem mittleren und linken Fahrstreifen zum Stillstand.

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Trümmerteile beschädigen weitere Fahrzeuge

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Durch den heftigen Aufprall verteilten sich Trümmerteile auf der Fahrbahn. Die 48-jährige Autofahrerin aus Lüdenscheid sowie ein 32-jähriger Fahrer konnten nicht mehr ausweichen und fuhren über die Trümmer. Ihre Fahrzeuge wurden dabei leicht beschädigt.

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Rettungshubschrauber bringt Verletzten ins Krankenhaus

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Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 58-Jährige alleine in seinem Fahrzeug. Ermittler gehen derzeit davon aus, dass er durch die Wucht des Unfalls im Wagen auf den Beifahrersitz geschleudert wurde und dabei lebensgefährliche Verletzungen erlitt.

Ein Rettungshubschrauber brachte den Dortmunder in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Außerdem stellten die Einsatzkräfte sein Mobiltelefon, die Fahrzeugschlüssel und eine im Auto befindliche Dashcam sicher.

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A45 in Richtung Frankfurt zeitweise voll gesperrt

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Für die Unfallaufnahme und die Bergung des stark beschädigten Pkw wurde die A45 in Fahrtrichtung Frankfurt vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Hagen-Süd abgeleitet. Der entstandene Rückstau wurde an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern derzeit an. Noch ist unklar, warum der 58-Jährige mit seinem Fahrzeug plötzlich nach rechts zog und die Kontrolle über den Wagen verlor.

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