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Schulweg: Neue Regeln in Hemer und Neuenrade
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Schulweg: Neue Regeln in Hemer und Neuenrade

Zum Schulstart gibt es in Hemer und Neuenrade Änderungen auf dem Schulweg. In Hemer fahren mehrere Schulbusse anders, in Neuenrade soll eine neue Bringzone den Verkehr an der Grundschule sicherer machen.

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Schulbusse in Hemer fahren nicht mehr bis zu den Schulen

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Mit dem Schulstart am Mittwoch, 2. September, müssen sich Familien in Hemer auf Änderungen im Busverkehr einstellen. Nach Angaben der Märkischen Verkehrsgesellschaft können die Linien 1, 2 und 33 die Parkstraße und den Schopenhauerweg wegen Bauarbeiten nicht mehr befahren. Grund dafür ist die Verlegung einer Ferngasleitung. Die verbleibende Fahrbahnbreite reicht laut MVG für den Busverkehr nicht aus. Die Regelung gilt ab Montag, 31. August, und nach aktuellem Stand bis auf Weiteres.

Betroffen sind die Haltestellen an der Gesamtschule, an der Schule Parkstraße und am Woeste-Gymnasium. Die Busse in Richtung dieser Schulen enden deshalb am Hemeraner ZOB. Auch die Rückfahrten starten dort. Schülerinnen und Schüler müssen den restlichen Weg zwischen ZOB und Schule zu Fuß zurücklegen. Für viele Familien bedeutet das, den Schulweg zum Start nach den Ferien neu zu planen.

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Neue Bringzone an der Grundschule in Neuenrade

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Auch in Neuenrade gibt es zum Schulstart eine neue Regelung rund um die Grundschule. Dort gilt bereits seit Montag, 24. August, eine neue Verkehrsführung. Die Straße Hinterm Wall ist jetzt Einbahnstraße. Sie dient künftig als Bringzone für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren. So sollen Kinder auf der rechten Straßenseite sicher aussteigen können.

Zusätzlich ist die Straße Am Wall an Schultagen morgens zwischen 7:30 Uhr und 8:30 Uhr für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Von der Sperrung ausgenommen sind unter anderem Anwohner, Lehrkräfte und Rettungsdienste. Die Stadt Neuenrade will damit die Situation vor der Schule entzerren. Hintergrund ist ein Workshop zum schulischen Mobilitätsmanagement. Dort waren sogenannte Elterntaxis als Hauptgrund für unübersichtliche und teils gefährliche Situationen rund um die Grundschule genannt worden.

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Testphase in Neuenrade und offene Dauer in Hemer

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In Neuenrade ist die neue Verkehrsführung zunächst auf drei Monate befristet. Danach will die Stadt auswerten, ob sich die Regelung bewährt hat oder ob nachgesteuert werden muss. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer, die neue Beschilderung zu beachten. Ziel ist ein sichererer Schulweg für die Kinder und mehr Ordnung im morgendlichen Verkehr vor der Schule.

In Hemer ist dagegen noch offen, wie lange die Einschränkungen im Busverkehr dauern. Ein Enddatum hat die MVG bisher nicht genannt. Für Schülerinnen und Schüler der betroffenen Schulen heißt das vorerst: mehr Fußweg und ein veränderter Start in den Schultag. Gerade in den ersten Tagen nach Schulbeginn dürfte es deshalb wichtig sein, etwas mehr Zeit einzuplanen.

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