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Schuleingangsuntersuchungen starten im Märkischen Kreis
© Märkischer Kreis/ Hannah Heyn
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Schuleingangsuntersuchungen starten im Märkischen Kreis

Im Märkischen Kreis starten Ende August die Schuleingangsuntersuchungen für das Schuljahr 2027/28. Das Gesundheitsamt prüft dabei frühzeitig die Schulfähigkeit von Kindern und informiert Eltern schriftlich über Ablauf und Unterlagen.

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Schuleingangsuntersuchungen im Märkischen Kreis

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Im Märkischen Kreis beginnen Ende August die ersten Schuleingangsuntersuchungen für Kinder, die zum Schuljahr 2027/28 schulpflichtig werden. Nach Angaben des Kreises werden jedes Jahr rund 4.000 Kinder eingeschult. Aufgerufen sind alle Kinder, die bis zum Stichtag 30. September 2027 sechs Jahre alt sind. Die Untersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben und wird vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes durchgeführt. Ziel ist es, den aktuellen Entwicklungsstand der Kinder festzustellen und mögliche Förderbedarfe frühzeitig zu erkennen. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten erhalten vorab eine schriftliche Einladung mit weiteren Informationen zum Verfahren. Außerdem bekommen sie einen Fragebogen zur Gesundheit und Entwicklung ihres Kindes. Dieser kann über einen QR-Code auch online ausgefüllt werden. Vorhandene Berichte zu Erkrankungen oder Entwicklungsauffälligkeiten lassen sich schon vor dem Termin hochladen. Das soll den Ablauf der Untersuchung erleichtern.

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Das wird bei der Untersuchung geprüft

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Bei der Schuleingangsuntersuchung geht es nicht nur um die körperliche Gesundheit der Kinder. Das Gesundheitsamt schaut auch auf Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, visuelle Wahrnehmung sowie auf das Zahlen- und Mengenverständnis. Auch Sprachentwicklung und Hörvermögen werden überprüft. Nach Angaben des Märkischen Kreises spielen außerdem Ausdauer, Lernbereitschaft und die Fähigkeit, Lerninhalte aufzunehmen und umzusetzen, eine wichtige Rolle.

Ein weiterer Punkt sind sozial-emotionale Fähigkeiten. Dazu zählen unter anderem der Loslöseprozess von der Familie, die Gruppenfähigkeit und das Verständnis für Regeln. Der Märkische Kreis betont, dass für ein „schulfähiges“ Kind nicht nur medizinische, sondern auch diese sozialen Aspekte wichtig sind. Im Vordergrund steht dabei der Vorsorgegedanke. Krankheiten oder länger anhaltende Beeinträchtigungen sollen möglichst früh erkannt werden.

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So läuft der Termin für Eltern und Kinder ab

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Die Schuleingangsuntersuchung findet möglichst zeitnah zum sechsten Geburtstag des Kindes statt. Nach Angaben des Kreises dauert der Termin in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Eltern sollten zum Termin das Vorsorgeheft und den Impfpass mitbringen. Falls Unterlagen zu Erkrankungen oder Entwicklungsauffälligkeiten nicht bereits online hochgeladen wurden, sollten diese ebenfalls mitgebracht werden. So liegen dem Kinder- und Jugendärztlichen Dienst alle wichtigen Informationen vor. Durchgeführt werden die Untersuchungen von Schulärztinnen und medizinischen Assistentinnen in den Beratungsstellen des Märkischen Kreises. Dabei kommt ein standardisiertes Verfahren nach den Vorgaben des Landesamtes für Gesundheits- und Arbeitsschutz NRW zum Einsatz. Die Ergebnisse werden in einem Schulgutachten zusammengefasst. Relevante Untersuchungsergebnisse gehen an die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten und an die aufnehmende Schule.

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Daten werden anonym ausgewertet

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Die bei den Untersuchungen erhobenen Daten werden nach Angaben des Märkischen Kreises anonymisiert an das Landesamt für Gesundheits- und Arbeitsschutz NRW übermittelt. Dort werden sie jedes Jahr statistisch ausgewertet. Die Daten sollen zeigen, wie es um die Gesundheit von Kindern im Märkischen Kreis und in ganz Nordrhein-Westfalen steht. Sie dienen damit auch der Gesundheitsberichterstattung. Rückschlüsse auf einzelne Kinder sind dabei laut Kreis durch die Anonymisierung nicht möglich.

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