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Schluss mit Abkürzungen: Neue Schranke in Lüdenscheider Innenstadt
© Sven Helmig
Eine Wegesperre sorgt jetzt für die Einhaltung des Durchfahrverbots von der unteren Corneliusstraße in die Fußgängerzone.
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Schluss mit Abkürzungen: Neue Schranke in Lüdenscheider Innenstadt

Die neue Schranke an der Corneliusstraße verhindert ab sofort das illegale Befahren der Fußgängerzone durch Autos und Lastwagen. Diese Maßnahme sorgt für deutlich mehr Sicherheit für Passanten und Radfahrer in der Innenstadt.

Veröffentlicht: Freitag, 24.04.2026 05:01

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Hintergrund der neuen Sperrung

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Seit Mittwochmorgen versperrt eine neue rot-weiße Schranke das untere Ende der Corneliusstraße. Diese Maßnahme wurde notwendig, weil viele Autofahrer den Bereich zuletzt verbotenerweise als Abkürzung genutzt haben. Nachdem alte Sperrpfosten im Rahmen des sogenannten Poller-Erlasses entfernt wurden, rollten immer mehr Fahrzeuge durch den Durchgang zur Wilhelmstraße. Messungen des Fachdienstes Verkehrsplanung zeigten, dass dort pro Stunde bis zu zehn Fahrzeuge unterwegs waren. Dabei handelte es sich nicht nur um kleine Pkw, sondern teilweise sogar um schwere Lastwagen. Die neue Barriere soll diesen gefährlichen Durchgangsverkehr nun endgültig stoppen.

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Sicherheit für Rettungskräfte und Radfahrer

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Bei der Installation der neuen Absperrung wurde besonders auf die Anforderungen der Rettungskräfte geachtet. Im Gegensatz zu der festen Sperre an der oberen Corneliusstraße kann die Feuerwehr diese Schranke im Einsatzfall öffnen. Dafür nutzen die Einsatzkräfte ein spezielles Werkzeug, um bei Bränden oder medizinischen Notfällen schnell zum Einsatzort zu gelangen. Auch für Radfahrer bietet die neue Lösung wichtige Vorteile in Sachen Sichtbarkeit. Die auffällige Lackierung in Rot und Weiß soll Unfälle verhindern, damit Radler das Hindernis auch bei schlechten Lichtverhältnissen rechtzeitig erkennen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, darf den Bereich zwischen 20 Uhr abends und 11 Uhr morgens weiterhin im Schritttempo durchqueren.

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Der Poller-Erlass und weitere Planungen

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Hinter der Umgestaltung steckt der NRW-weite Poller-Erlass des Landesverkehrsministeriums. Ziel dieser Initiative ist es, das Radfahren im ganzen Bundesland sicherer zu machen und unnötige Hindernisse zu beseitigen. In der Corneliusstraße wurde deshalb eine Lösung gewählt, die sowohl den Autoverkehr aussperrt als auch Radfahrer schützt. Nach diesem Projekt stehen bereits weitere Veränderungen im Stadtgebiet auf dem Plan der Verkehrsplaner. Als nächstes soll der Bereich am Unteren Worthhagen angepasst werden, wo ein Mittelpfosten entfernt wird. Dort wird die Durchfahrt für Radfahrer verbreitert und die verbleibenden Pfosten werden für eine bessere Erkennbarkeit markiert.

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