Anzeige
Schimmel in der Wohnung verhindern: Tipps aus Lüdenscheid
© Radio MK
Teilen:

Schimmel in der Wohnung verhindern: Tipps aus Lüdenscheid

Mit dem Start der Heizsaison steigt das Schimmelrisiko in Wohnungen und Häusern. Die Verbraucherzentrale Lüdenscheid erklärt, wie richtiges Heizen und Lüften effektiv vor Schimmelbefall schützt.

Veröffentlicht:

Anzeige

Schimmel in der Wohnung: Warum die Heizsaison besonders riskant ist

Anzeige

Mit den sinkenden Temperaturen beginnt nicht nur die Heizsaison - auch das Risiko für Schimmel in Innenräumen steigt. Der häufigste Grund dafür ist Feuchtigkeit, die sich an kalten Wänden niederschlägt. Die Verbraucherzentrale Lüdenscheid macht darauf aufmerksam, dass Schimmel nicht nur ein optisches Problem ist. Energieexperte Ingo Wagner warnt:

„Schimmelbefall ist nicht nur ein optisches Problem, sondern er kann auch die Gesundheit schädigen. Umso wichtiger ist es, durch richtiges Heizen und Lüften vorzubeugen." - Ingo Wagner, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW
Anzeige

Richtig lüften und heizen: Das rät die Verbraucherzentrale Lüdenscheid

Anzeige

Die wichtigste Maßnahme gegen Schimmel ist laut Verbraucherzentrale das Stoßlüften: Mehrmals täglich sollten Fenster für fünf bis zehn Minuten weit geöffnet werden - besonders nach dem Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen. Dauerhaft gekippte Fenster sind dagegen wenig wirksam. Auch beim Heizen gibt es klare Empfehlungen: In Wohn- und Arbeitsräumen sind 20 bis 22 Grad ideal, in wenig genutzten Räumen wie Schlafzimmer oder Flur sollten es mindestens 16 bis 18 Grad sein. Wer tagsüber nicht zuhause ist, sollte die Wohnung ebenfalls nicht unter 16 Grad auskühlen lassen. Die Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise zwischen 40 und 60 Prozent liegen und regelmäßig mit einem Hygrometer kontrolliert werden.

Anzeige

Versteckte Schimmelquellen: Möbel, Pflanzen und feuchte Keller

Anzeige

Viele Feuchtigkeitsquellen im Alltag werden unterschätzt. Wäsche, die in der Wohnung trocknet, viele Zimmerpflanzen oder Kochen ohne Deckel erhöhen die Luftfeuchtigkeit spürbar. Große Möbelstücke wie Schränke sollten nicht direkt an Außenwänden stehen, da sich dahinter Feuchtigkeit stauen kann. Auch undichte Dächer oder feuchte Kellerwände können Schimmelbildung begünstigen - oft, ohne dass es sofort auffällt. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, die Bausubstanz regelmäßig auf Schwachstellen zu prüfen. Wer als Mieter erste Anzeichen wie graue Verfärbungen oder modrigen Geruch entdeckt, muss den Vermieter umgehend informieren.

Anzeige
Anzeige
Anzeige