
FDP Schalksmühle fordert Tiny-House-Flächen
Die FDP in Schalksmühle möchte neue Wege beim Thema Wohnraum gehen und setzt sich für die Ausweisung von Bauflächen für sogenannte Tiny Houses ein. Diese Mini-Häuser gelten als innovative Antwort auf steigende Immobilienpreise und den demografischen Wandel. Die Liberalen haben einen Antrag gestellt, der die Nutzung von Künstlicher Intelligenz vorsieht, um geeignete Flächen im Gemeindegebiet zu identifizieren und ins Kataster einzutragen. Positive Beispiele aus anderen Städten wie Erkelenz, Olpe und Hückelhoven werden von der FDP als Vorbild genannt.
Gemeinderat Schalksmühle berät über KI-Einsatz
Am Montag (23.02.) steht der Antrag der FDP auf der Tagesordnung des Gemeinderates in Schalksmühle. Die Liberalen erhoffen sich durch den Einsatz moderner Technologien eine effiziente und zukunftsorientierte Lösung für die Wohnraumsuche. Ziel ist es, mit Hilfe von KI ungenutzte oder geeignete Grundstücke systematisch zu erfassen und für den Bau von Tiny Houses bereitzustellen. Damit möchte die FDP einen Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarktes in Schalksmühle leisten.
Gemeindeverwaltung Schalksmühle sieht hohe Kosten
Die Gemeindeverwaltung Schalksmühle steht dem Vorschlag der FDP jedoch kritisch gegenüber. Sie hält eine externe, KI-gestützte Potentialanalyse für zu kostenintensiv und schlägt stattdessen vor, Bauanfragen für Tiny Houses weiterhin individuell zu prüfen. Nach Ansicht der Verwaltung ist dieses Vorgehen wirtschaftlicher und besser an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen liegt nun beim Gemeinderat, der über den FDP-Antrag beraten und abstimmen wird.