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Ruhrverband warnt vor Wasser-Gefahren
© Ruhrverband Essen
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Ruhrverband warnt vor Wasser-Gefahren

Ein vierzehnjähriger Jugendlicher ertrinkt am vergangenen Wochenende in der Ruhr - drei weitere Männer kommen seit Mittwoch in NRW-Freigewässern ums Leben. Der Ruhrverband Essen nimmt diese tragischen Vorfälle zum Anlass, ausdrücklich vor dem Baden abseits der offiziellen Stellen zu warnen.

Veröffentlicht: Freitag, 29.05.2026 05:49

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An der Ruhr nur ausgewiesene Badestellen nutzen

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Der tragische Tod mehrerer Männer in NRW macht auf schmerzliche Weise deutlich, welche Risiken das Baden in Flüssen und anderen natürlichen Gewässern mit sich bringen kann. Flüsse unterscheiden sich grundlegend von kontrollierten Badebereichen oder Schwimmbädern. Das Baden in der Ruhr ist außerhalb der ausgewiesenen Badestellen am Seaside Beach in Essen, in Bochum Dahlhausen und in Mülheim verboten. Denn unter der Wasseroberfläche wirken Kräfte und Gefahren, die für Badende häufig nicht erkennbar sind. Strömungen können an Wehren, Brückenpfeilern oder Engstellen entstehen und selbst geübte Schwimmer überraschend erfassen. Hinzu kommen natürliche Stromschnellen, unterschiedliche Wassertiefen und plötzlich wechselnde Bedingungen im Gewässer. Besonders problematisch ist dabei, dass die Gefahr oft nicht sichtbar ist. Bereiche, die auf den ersten Blick ruhig und harmlos erscheinen, können unter Wasser Strömungen oder Vertiefungen aufweisen, die zur Gefahr werden. Auch Kälteunterschiede im Wasser können den Kreislauf belasten und die körperliche Leistungsfähigkeit plötzlich beeinträchtigen.

Der Ruhrverband rät dringend, nur die ausgewiesenen Badestellen für den Wasserspaß zu besuchen. Eine genaue Übersicht über die freigegebenen Orte findet ihr auf der Internetseite des Ruhrverbands.

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Auch keine Sprünge von Brücken

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Für euch bedeutet das: Springt an warmen Tagen nicht leichtsinnig ins kühle Wasser. Flüsse sind keine kontrollierten Schwimmbäder. Neben dem Ertrinken drohen bei unüberlegten Sprüngen von Brücken oder Dämmen schwerste Verletzungen an Kopf, Wirbelsäule oder inneren Organen. Die tatsächliche Wassertiefe wird von oben oft massiv überschätzt.

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Gefahr in Talsperren

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Auch an Talsperren können sich Bedingungen innerhalb kurzer Zeit verändern. Durch schwankende Wasserstände kann eine Stelle, die an einem Tag noch ausreichend tief erscheint, schon kurze Zeit später deutlich flacher sein. Unter der Wasseroberfläche können sich außerdem Felsen, Äste oder andere Hindernisse befinden, die nicht sichtbar sind. Am Steinbruch in Delecke am Möhnesee, einem weiteren Hotspot, kommt ein weiteres Risiko hinzu. Das Gebiet ist als Tauchrevier ausgewiesen. Dort muss jederzeit damit gerechnet werden, dass sich Personen unter Wasser befinden oder unvermittelt auftauchen.

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