
„Rock for Peace“ sammelt 600 Euro in Lüdenscheid
Knallharte Riffs, volle Energie und ein klares Ziel: Beim Benefizkonzert Rock for Peace in Lüdenscheid sind knapp 600 Euro für Ärzte ohne Grenzen zusammengekommen. Im Stock setzte der Abend ein hörbares Zeichen für Frieden und Solidarität.
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„Rock for Peace” feierte Comeback in Lüdenscheid
Die Konzertreihe Rock for Peace ist in Lüdenscheid erfolgreich zurückgekehrt. Nachdem die Veranstaltung in den vergangenen Jahren im Eigenart stattgefunden hatte, lief die Neuauflage jetzt im Stock. Zahlreiche Musikfans kamen zusammen, um Live-Musik zu erleben und gleichzeitig ein Benefizprojekt zu unterstützen. Damit stand der Abend nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für gesellschaftliches Engagement. Aus Sicht der Veranstalter ist das Comeback damit gelungen.
Lüdenscheids Bürgermeister eröffnete den Abend
Eröffnet wurde der Abend von Bürgermeister Sebastian Wagemeyer. Trotz eines vollen Terminkalenders sei ihm der Auftritt eine Herzensangelegenheit gewesen. Danach standen die Chrisdana Twins, Christina und Danai Gravou, auf der Bühne. Die beiden Schwestern aus Lüdenscheid, bekannt unter anderem durch ihre Teilnahme bei „The Voice of Germany“, sorgten mit ihrem Auftritt für gute Stimmung im Saal. Schon früh war damit klar, dass Musik und Botschaft an diesem Abend eng zusammengehören.
Bands sorgen im Stock für starke Stimmung
Musikalisch bot der Abend mehrere Facetten. Die Band Not4me brachte mit Alternative Rock und Emo viel Druck und Tempo auf die Bühne. Verzerrte Gitarren, treibende Drums und ein kräftiger Bass prägten den Auftritt. Dazu kam ein Sound, der an Bands wie All Time Low, Foo Fighters, Yellowcard und Blur erinnerte. Für viele im Publikum dürfte auch die spürbare 2000er-Nostalgie ein besonderer Reiz gewesen sein.
Zum Abschluss übernahm Exorbit als Headliner. Die drei Musiker lieferten bei ihrem Heimspiel einen lauten und energiegeladenen Mix aus Punkrock und Rockabilly. Neben Coverversionen spielte das Trio auch Stücke aus dem Debütalbum „Exorbit Vol. 1“, das im Mai 2026 veröffentlicht worden ist. Nach den Live-Bands ging das Programm weiter. Bei der After-Show-Party sorgten die Bergstadtbrüder dafür, dass der Abend mit viel Bewegung und guter Stimmung ausklang.
Knapp 600 Euro für Ärzte ohne Grenzen
Neben der Musik stand vor allem der Benefizgedanke im Mittelpunkt. Nach Angaben der Veranstalter kamen durch die Spenden der Besucherinnen und Besucher knapp 600 Euro zusammen. Das Geld geht vollständig an die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Die Organisation leistet weltweit medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten.