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Provokante Tierschutzaktion in Lüdenscheid
© PETA Deutschland e.V.
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Provokante Tierschutzaktion in Lüdenscheid

Mit einer provokanten Aktion macht PETA heute in Lüdenscheid auf Tierleid in der Ernährungsindustrie aufmerksam. In der Wilhelmstraße soll ein Unterstützer als symbolisches „Menschenfleisch“ auf einem großen Teller liegen.

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PETA-Aktion in Lüdenscheid angekündigt

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In der Lüdenscheider Innenstadt ist für den heutigen Donnerstagvormittag (17.09.) eine aufsehenerregende Protestaktion angekündigt. Nach Angaben von PETA findet die Aktion zwischen 10:15 Uhr und 10:45 Uhr in der Wilhelmstraße 1 bis 3 statt. Dabei liegt ein Unterstützer der Organisation in Unterwäsche auf einem überdimensionalen Teller. Die Darstellung soll symbolisch zeigen, wie „Menschenfleisch“ auf einem Teller aussehen könnte. Laut PETA will die Organisation damit die Perspektive verändern und das Leid von Tieren in der Ernährungsindustrie sichtbar machen.

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Kritik an Fleischkonsum und Tierhaltung

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Nach Angaben der Organisation steht die Aktion in Lüdenscheid im Zusammenhang mit ihrer grundsätzlichen Kritik an Fleischkonsum, Tierhaltung und Schlachtung. PETA erklärt, Tiere würden in der industriellen Landwirtschaft oft auf engem Raum gehalten und vor der Tötung belastende Transporte erleben. Außerdem verweist die Organisation auf Fehlbetäubungen in Schlachthöfen. Laut den in der Pressemitteilung genannten Zahlen der Bundesregierung seien je nach Betäubungsart 3,3 bis 12,5 Prozent der Schweine sowie vier bis über neun Prozent der Rinder vor der Schlachtung nicht ausreichend betäubt. PETA nutzt diese Angaben, um auf aus ihrer Sicht bestehende Missstände in der Tierwirtschaft aufmerksam zu machen.

„Ob Schwein, Rind, Huhn oder Mensch: Niemand möchte auf einem Teller landen. Mit unserer Aktion drehen wir die Perspektive um und machen sichtbar, was meist ausgeblendet wird - jedes Stück Fleisch war ein fühlendes Lebewesen, das leben wollte“ - Kathleen Cox, Mitarbeiterin im Aktionsteam von PETA.
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Das steckt hinter der Kampagne

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Lüdenscheid ist nach Angaben von PETA eine von acht Städten, in denen die Organisation diese Aktion durchführt. Ziel ist es demnach, Passanten für das Thema Tierleid zu sensibilisieren und für eine fleischfreie Ernährung zu werben. Gleichzeitig verweist PETA auf einen eigenen Strategieplan für einen Ausstieg aus der Tierwirtschaft. Darin beschreibt die Organisation nach eigenen Angaben Schritte hin zu einer tierfreien Landwirtschaft und zu veganem Ökolandbau. Die Aktion in der Wilhelmstraße ist damit Teil einer größeren Kampagne, mit der PETA politischen und gesellschaftlichen Druck aufbauen will.

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