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Projekt-Start gegen E-Scooter-Unfälle im MK
© Frank Köhler (Radio MK)
Polizistinnen Isabelle Fröhlich und Tina Kraus in einer 8. Klasse an der Hemberg Realschule.
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Projekt-Start gegen E-Scooter-Unfälle im MK

Wegen massiv steigender Unfallzahlen hat die Polizei im Märkischen Kreis das "Projekt E" begonnen. Polizisten klären ab sofort in allen achten Klassen über die Gefahren von E-Scootern auf.

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Polizei besucht alle achten Klassen im Märkischen Kreis

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Das landesweite Modellprojekt der Polizei hat am Montag (07.09.) an der Realschule am Hemberg begonnen. Nach den Sommerferien besuchen Beamtinnen und Beamte der Verkehrsunfallprävention alle achten Klassen an den weiterführenden Schulen im Märkischen Kreis. Hintergrund ist, dass Schüler in dieser Jahrgangsstufe meist 14 Jahre alt werden und damit das gesetzliche Mindestalter für E-Scooter erreichen. Gleichzeitig verzeichnet die Polizei einen alarmierenden Anstieg der Unfälle um 700 Prozent, oft sind dabei Jugendliche die Verletzten.

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Schwerpunkt liegt auf Jugendlichen ab 14 Jahren

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Die Aktion soll eine große Wissenslücke bei den Jugendlichen schließen. Obwohl in den Innenstädten des Kreises bereits regelmäßig Kontrollen stattfinden, setzt die Polizei nun noch stärker auf frühe Aufklärung. Die Schülerinnen und Schüler sollen verinnerlichen, dass für die motorisierten Roller dieselben strengen Regeln gelten wie für andere Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr. So sollen schwere Unfälle durch Leichtsinn oder Unwissenheit verhindert werden.

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Projekt-Start gegen E-Scooter-Unfälle im MK
© Frank Köhler (Radio MK)
Schüler einer 8. Klasse der Hemberg Realschule erfahren von den beiden Polizistinnen, welche Gefahren und Pflichten mit dem Fahren von E-Scootern zusammenhängen.
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E-Scooter sind Kraftfahrzeuge, keine Spielzeuge

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E-Scooter werden verkehrsrechtlich als Elektro-Kleinstfahrzeuge eingestuft und gelten damit offiziell als Kraftfahrzeuge, auch wenn es sich um sogenannte „Kinder-E-Scooter“ handelt. Das bedeutet, dass gravierende Verstöße im Straßenverkehr direkt im Register vermerkt werden können. Das kann im Ernstfall später den Erwerb des Autoführerscheins gefährden oder verhindern.

Den Auftakt für das landesweite Präventionsprojekt machte am Montag (07.09.) die Realschule am Hemberg. Von dort aus wird das Konzept auf alle weiterführenden Schulen im Märkischen Kreis ausgeweitet.

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