
NGG fordert bessere Regelungen für Home-Office
Das Home-Office hat während des Lockdowns einen enormen Boom erlebt: Waren es vor der Pandemie gerade mal vier Prozent der Beschäftigten, die von zuhause aus gearbeitet haben, war es im April 2020 schon jeder Vierte - das zeigt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung.
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Doch noch immer sorgt das Home-Office für erhebliche Konflikte. Kritik kommt jetzt von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Südwestfalen. Die fordert gesetzliche Nachbesserungen von einer künftigen Bundesregierung. Für die Gewerkschaft sind die aktuellen Regeln zu schwammig - vor allem, was die Dokumentation der Arbeitszeit oder die Büroausstattung betrifft. Die NGG wirft Unternehmen vor, dort viel Geld einzusparen, wenn Beschäftigte zum Beispiel ihr privates Telefon für Dienstgespräche nutzen oder am Küchentisch arbeiten müssen, weil Sie keinen Schreibtisch bekommen. Dennoch sieht die NGG Südwestfalen viele Vorteile im Home-Office - und wünscht sich, dass viele Beschäftige auch künftig auf Wunsch oder bei Bedarf weiterhin von zuhause aus arbeiten können.