
SPD Iserlohn fusioniert Ortsvereine
Die SPD in Iserlohn hat ihre bisher fünf Ortsvereine Anfang des Monats zu einem großen Ortsverein zusammengeschlossen. Dieses Thema steht heute auch im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung im Saalbau Letmathe. Dort kommen nach Angaben der Partei rund 300 Mitglieder zusammen. Im Verlauf der Versammlung soll ein neuer Vorstand gewählt werden. Mit der neuen Struktur will sich die SPD in Iserlohn organisatorisch breiter und zugleich einfacher aufstellen.
Weniger Doppelstrukturen in Iserlohn
Nach Angaben der SPD ist das Ziel der Fusion, ehrenamtliche Kräfte besser zu bündeln und Doppelstrukturen abzubauen. Die Parteiarbeit soll dadurch effizienter werden. Gleichzeitig verweist die SPD darauf, dass sich politisches Ehrenamt für viele Menschen mit Beruf und Familie vereinbaren lassen muss. Genau das solle mit der neuen Organisation erleichtert werden. Die Zusammenlegung der Ortsvereine ist aus Sicht der Partei deshalb auch eine Reaktion auf die Anforderungen an modernes ehrenamtliches Engagement.
Ansprechpartner in den Stadtteilen bleiben
Trotz der Fusion sollen die Ansprechpartner in den einzelnen Stadtteilen erhalten bleiben. Damit soll der direkte Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort weiterhin bestehen. SPD-Kreisvorsitzender Fabian Ferber hat das nach Parteiangaben betont. Die neue Struktur soll demnach zentrale Organisation und lokale Präsenz miteinander verbinden. Wie genau die Aufgaben im neuen großen Ortsverein verteilt werden, dürfte sich auch mit der Wahl des neuen Vorstands weiter konkretisieren.
„Die Ansprechpartner in den jeweiligen Stadtteilen sollen den Bürgern aber trotzdem erhalten bleiben.“ - Fabian Ferber, SPD-Kreisvorsitzender
Jahreshauptversammlung in Letmathe im Fokus
Die Jahreshauptversammlung am heutigen 14. April markiert damit einen wichtigen Schritt für die SPD in Iserlohn. Nach dem Zusammenschluss der fünf Ortsvereine geht es nun darum, die neue Struktur personell zu besetzen. Die Vorstandswahl gilt dabei als zentraler Punkt der Versammlung. Für die Partei in Iserlohn ist das ein organisatorischer Neustart. Gleichzeitig bleibt die Frage wichtig, wie sich die neue Aufstellung in der praktischen Arbeit vor Ort auswirken wird.