Neuer Unverpacktladen in Letmathe

Wer kennt es nicht. Nach dem Einkauf raschelt es einfach überall, weil alles einzeln in Plastik verpackt ist. Der neue Unverpacktladen in Letmathe will das ändern. Eine Packung Nudeln, eine Packung Mehl oder das Netz Kartoffeln sucht man hier vergeblich. Viele Lebensmittel kommen aus den Glasspendern an der Wand.

Der Preis wird dann über die Waage bestimmt, die eigene Mehrwegbox oder das mitgebrachte Glas werden natürlich vom Gewicht abgezogen. Gründerin Fatma Özdas sagt, dass sich der Preis an anderen kleinen Bio-Läden orientiert. Mit Supermärkten und Ketten kann der Unverpacktladen da aber nicht mithalten.


Trotzdem gibt es auch für die Unverpackt-Läden mittlerweile Großhändler. Die versuchen ebenfalls, möglichst auf Plastik-Verpackungen zu verzichten. Zum Beispiel über ein Pfandsystem, bei dem Plastikeimer ausgewaschen und wiederverwendet werden. Getrocknete Früchte oder zum Beispiel Gewürze müssen aber weiterhin noch in großen Plastiksäcken geliefert werden. Die vielen einzelnen Verpackungen werden dadurch aber natürlich trotzdem eingespart.

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