
Neue Rettungswache in Lüdenscheid-Hellersen steht kurz vor dem Start
Ein echter Meilenstein für die Notfallversorgung im Märkischen Kreis:
Die neue Notarzteinsatzfahrzeug-Wache in Lüdenscheid-Hellersen ist offiziell eingeweiht worden. Rund 3,8 Millionen Euro wurden in den hochmodernen Rettungsdienststandort investiert.
Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 13:37
Neuer Meilenstein für den Märkischen Kreis
In Lüdenscheid steht die Noteinsatzfahrzeug-Wache kurz vor ihrer Fertigstellung. Offiziell eingeweiht wurde sie bereits. Im Neubau sollen zukünftig die beiden Notarzteinsatzfahrzeuge aus Lüdenscheid und Halver stationiert werden. Außerdem wird ein Rettungswagen von der Hauptwache in Lüdenscheid an den neuen Standort Hellersen verlegt. Das optimiert die rettungsdienstliche Versorgung im südlichen Stadtgebiet.
3,8 Millionen Euro für die neue Wache
Die Gesamtkosten betragen 3,8 Millionen Euro. Der Standort sei dabei funktional durchdacht und technisch auf dem neusten Stand. Auch auf die Bedürfnisse der Einsatzkräfte wurde dabei geachtet.
„Mit der neuen NEF-Wache in Hellersen investieren wir gezielt in eine leistungsfähige, zukunftssichere Notfallversorgung für die Menschen hier im Märkischen Kreis.“ - betont Landrat Ralf Schwarkopf.
Der Märkische Kreis ist als Träger des Rettungsdienstes für die Notfallrettung und den Krankentransport in den Städten und Gemeinden Altena, Balve, Halver, Herscheid, Kierspe, Meinerzhagen, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade, Schalksmühle und Werdohl zuständig.
Moderne Ausstattung und gute Arbeitsbedingungen
Die neue Rettungswache bietet auf rund 600 Quadratmetern Nutzfläche eine moderne Fahrzeughalle für zwei Noteinsatzfahrzeuge, Logistik- und Technikräume. Dazu gehören schallisolierte Ruheräume mit Bad, Aufenthaltsbereiche, getrennte Umkleiden und eine Terrasse als Rückzugsort. Außerdem wird das Gebäude durch Photovoltaik mit Eigenstrom versorgt. Das Gebäude ist umfassend gedämmt und mit aktueller Netzwerk- und IT-Infrastruktur ausgestattet.