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Neue Präventionsmaßnahmen im MK wegen E-Scooter-Unfällen
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Neue Präventionsmaßnahmen im MK wegen E-Scooter-Unfällen

E-Scooter stehen immer mehr im Fokus der Polizei im Märkischen Kreis. Die neue Verkehrsunfallstatistik zeigt: Gerade junge Menschen sind häufig damit in Unfälle verwickelt. Die Polizei reagiert nun mit gezielten Maßnahmen zur Prävention.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.03.2026 16:25

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Verkehrsunfallstatistik zeigt Anstieg bei E-Scooter-Unfällen

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Viel verändert hat sich nicht: Die neueste Verkehrsunfallstatistik im Märkischen Kreis offenbart einen leichten Anstieg der Unfälle um 26 Vorfälle im Vergleich zum Vorjahr. Besonders auffällig ist aber der Anstieg von Unfällen mit E-Scootern, die zunehmend junge Menschen involvieren. Laut Polizeioberrat Guido Bloch, Direktionsleiter Verkehr, spiegeln sich solche Verstöße in den Statistiken wider:

„Es wird auf dem Gehweg gefahren, es wird Rotlicht missachtet, es wird zu zweit auf dem Gerät gefahren."

Insgesamt wurden 49 E-Scooter-Unfälle verzeichnet, was Grund zur Sorge bereitet, da die Folgen oft schwerwiegender Natur sind.

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Präventionsprojekt soll E-Scooter-Unfälle reduzieren

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Um den Unfällen entgegenzuwirken, hat die Polizei ein neues Präventionsprojekt ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Projekt E“ richtet sich die Initiative gezielt an Siebtklässler. Das Hauptziel ist es, Kinder unter 14 Jahren über die Regeln für das Fahren mit E-Scootern aufzuklären. Kerstin Von Rüden, Leiterin der Dienststelle Verkehrsunfallprävention, erklärt:

„Wir wollen die Kinder erreichen, bevor sie 14 Jahre alt sind, weil wir feststellen, dass sie in diesem Alter verbotenerweise mit dem E-Scooter unterwegs sind."

Das Projekt startet Mitte April am Städtischen Gymnasium an der Hönne Menden und soll anschließend im gesamten Märkischen Kreis umgesetzt werden.

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Veränderungen bei Verkehrsunfallverstößen

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Während sich die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Märkischen Kreis mit 14.343 Vorfällen im letzten Jahr kaum verändert hat, gibt es bei Verstößen signifikante Unterschiede. Die Polizei hat vermehrt Autofahrer gestoppt, die unter dem Einfluss von Drogen wie Amphetaminen oder Lachgas standen. Fast 1400 Mal wurden beispielsweise Blutproben wegen des Verdachts auf Cannabis angeordnet. Insgesamt führten Unfälle zu sieben Todesopfern, darunter ein 10-jähriges Kind.

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