
Ermittlungen nach Brand in Kierspe
Am Mittwochmorgen, 13. Mai, hatten Einsatzkräfte im Garten eines brennenden Wohnhauses in Kierspe einen weiblichen Leichnam gefunden. Das Einfamilienhaus in der Gartenstraße stand beim Eintreffen der ersten Kräfte gegen 9.50 Uhr in voller Ausdehnung in Brand.
Mordkommission aus Hagen übernahm den Fall
Weil ein Tötungsdelikt zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen die Ermittlungen. Die Beamten nahmen den Ehemann der verstorbenen 42-Jährigen vorläufig fest. In dem Haus befanden sich während des Brandes keine weiteren Personen.
Neuer Ermittlungsstand zum Todesfall
In einer ersten Fortschreibung der gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei heißt es jetzt, dass sich der Tatverdacht gegen den Ehemann nicht erhärtet habe. Er wurde deshalb aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es Hinweise darauf, dass die 42-Jährige zunächst den Brand in dem Wohnhaus gelegt und sich anschließend selbst das Leben genommen hat. Die Ermittlungen dauern an.
Wichtig! Falls ihr Hilfe braucht:
Wenn eure Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, versucht bitte, mit anderen darüber zu sprechen. Hilfe bietet auch die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.