
Neue Erkenntnisse nach Bombenfund
Nach dem Fund einer nicht funktionsfähigen Bombe in einem abgestellten Zug in Köln Anfang Oktober sind neue Details zu dem Motiv des Tatverdächtigen bekannt geworden. Der syrische Flüchtling, der in Plettenberg wohnte, soll den Sprengsatz in einer Zugtoilette deponiert haben, weil er nach eigenen Angaben mit der Bearbeitung seines Asylantrags unzufrieden war.
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Das geht aus einem Bericht des NRW-Innenministeriums hervor. Im Verhör sagte er, dass er davon ausgegangen sei, dass man das Paket sofort findet und er so die Aufmerksamkeit auf seine derzeitige Lebenssituation lenken könnte. Als das Paket in einem Abfalleimer nicht entdeckt wurde, habe sich der Mann auf der Zugfahrt von Lüdenscheid nach Engelskirchen nochmals zur Toilette begeben und es an eine auffälligere Stelle gelegt.