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MVG-Streik: Busse fallen heute und Donnerstag aus
© Symbolbild / Radio MK
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MVG-Streik: Busse fallen heute und Donnerstag aus

Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zu landesweiten Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr aufgerufen - auch die Märkische Verkehrsgesellschaft ist betroffen. Fahrgäste im Märkischen Kreis müssen heute (17.03.) und am Donnerstag (19.03.) mit erheblichen Einschränkungen im Busverkehr rechnen.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.03.2026 05:24

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Einschränkungen heute und am Donnerstag

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Fahrgäste im Märkischen Kreis müssen sich am Dienstag, dem 17. März 2026, auf Einschränkungen im Busverkehr einstellen. Von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht werden Busse im Kreisgebiet nur stark eingeschränkt oder gar nicht fahren. Dasselbe gilt erneut am Donnerstag, dem 19. März. Bereits am 2. Februar und am 12. März hatten die MVG-Beschäftigten ihre Arbeit einen ganzen Tag lang niedergelegt. Bei vergangenen MVG-Streiks war regelmäßig etwa die Hälfte aller Linienfahrten im Märkischen Kreis ausgefallen. S-Bahnen und Regionalzüge sind von dem Warnstreik nicht betroffen.

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Wer ist betroffen - und wer nicht?

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Insgesamt sind rund 30.000 Beschäftigte der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen betroffen. Am Streiktag folgt der Fahrdienst - auch bei der MVG: In allen Regionen NRWs werden Busse und Straßenbahnen spürbar stillstehen. Eine Ausnahme bilden die Fahrten der Auftragsunternehmen: Busse von externen Auftragsunternehmen der MVG sind vom Streik in der Regel nicht betroffen und fahren voraussichtlich planmäßig. Allerdings können auch bei den Auftragsunternehmen personelle Ausfälle zu Streichungen führen. Wer auf den Bus angewiesen ist, sollte sich deshalb vor dem Start in den Tag genau informieren, welche Verbindungen tatsächlich fahren.

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Hintergrund: Tarifkonflikt im NRW-Nahverkehr

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Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind die laufenden Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW). Auch nach zwei Verhandlungsrunden liegt zu den Forderungen der Beschäftigten laut Verdi kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber vor. Im Mittelpunkt der Forderungen von Verdi steht eine spürbare Entlastung der Beschäftigten. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von derzeit 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Darüber hinaus geht es um Entlastungen bei den Schichtdiensten sowie höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit. Die Tarifverhandlungen werden ab dem 24. März in dritter Runde fortgesetzt.

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So findest du fahrende Busse im MK

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Wer trotz Streik auf den Bus angewiesen ist, sollte sich vor der Fahrt genau informieren. Eine Liste mit den voraussichtlich stattfindenden Fahrten hat die MVG auf ihrer Website veröffentlicht.

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