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Museen im Märkischen Kreis: 140.000 Besucher 2025
© Radio MK/ Rickert
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Museen im Märkischen Kreis: 140.000 Besucher 2025

Die Museen des Märkischen Kreises haben im vergangenen Jahr mehr als 140.000 Besucher angezogen. Klarer Spitzenreiter ist dabei die Burg Altena in Altena, die mit 124.500 Gästen einen neuen Rekord aufgestellt hat.

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.2026 06:04

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Burg Altena bricht Besucherrekord

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Die Burg Altena ist das Aushängeschild der Kreismuseen - und das mit Abstand. Rund 90 Prozent aller Museumsbesucher im Märkischen Kreis zog es im Jahr 2025 auf die mittelalterliche Anlage hoch über der Lenne. Mit 124.500 Gästen liegt die Burg damit sogar vor dem LWL-Freilichtmuseum Hagen und führt die Besucherliste in Südwestfalen an. Besonders bemerkenswert: Mehr als 74 Prozent der Besucher absolvierten den kompletten Rundgang durch die Burg - ein neuer Topwert. Die Burg punktet dabei mit einzigartigen Merkmalen: Sie ist bequem über einen multimedialen Erlebnisaufzug vom Lennestrand aus erreichbar und beherbergt die erste Jugendherberge der Welt.

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Luisenhütte Balve legt deutlich zu

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Auch die Luisenhütte in Balve-Wocklum kann auf ein starkes Jahr 2025 zurückblicken. Mit 9.460 Besucherinnen und Besuchern erzielte das Erlebnis- und Technikmuseum ein Plus von rund 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - das zweitbeste Ergebnis seit der Eröffnung. Das Museum ist dabei nur halbjährlich von Mai bis Oktober geöffnet. Einen großen Anteil am Erfolg haben die beliebten Veranstaltungen „Saisoneröffnung" und „Luise heizt ein", die zusammen rund 5.700 Gäste anlockten. Dazu beigetragen hat auch eine neue multimediale Ausstattung im Rahmen des Projekts „Geschichtspark Balve", die das Museum als kulturtouristisches Ausflugsziel noch attraktiver macht.

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Drahtmuseum Altena mit weniger Besuchern

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Einen anderen Trend verzeichnet das Deutsche Drahtmuseum in Altena, das unweit der Burg liegt. Mit 6.552 Besucherinnen und Besuchern ging die Zahl im Vergleich zu 2024 um rund 23 Prozent zurück. Als Grund nennt der Märkische Kreis unter anderem den Wegfall der kombinierten Eintrittskarte: Früher hatten viele Burgbesucher das Drahtmuseum quasi „mitgenommen" - dieser Effekt entfiel mit der Abschaffung der Eintrittsgelder. Hinzu kam, dass es 2025 keine gemeinsame Sonderausstellung gab, die Besucher von der Burg ins Drahtmuseum gelenkt hätte. Außerdem fehlt dem Drahtmuseum bislang noch die multimediale Aufwertung der Dauerausstellung, die auf der Burg Altena und in der Luisenhütte bereits umgesetzt wurde. Trotz des Rückgangs gilt das Drahtmuseum weiterhin als wichtiges Spezialmuseum für die Geschichte der Drahtindustrie in der Region.

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Rekordeinnahmen in Shops und Spenden

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Erfreuliche Nachrichten gibt es beim Blick auf die Einnahmen der Kreismuseen. Die Verkaufserlöse in den Museumsshops stiegen um knapp zehn Prozent auf mehr als 104.000 Euro - ein neuer Rekordwert. Zusätzlich kamen über freiwillige Spenden knapp 30.000 Euro zusammen: Seit der Abschaffung der Eintrittsgelder stehen in den Museen Spendenboxen nach dem Prinzip „Zahle, was du möchtest". Auch die museumspädagogischen Programme - also Führungen und Bildungsangebote - erfreuten sich großer Nachfrage: Rund 15.000 Personen in mehr als 1.100 Gruppen nahmen daran teil, ein Plus von rund neun bis elf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Diese Veranstaltungen sind 2026 geplant

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Auch im laufenden Jahr 2026 sollen bewährte Veranstaltungen die Besucherinnen und Besucher in die Kreismuseen locken. An der Luisenhütte in Balve steht das Festival „Luise heizt ein" auf dem Programm. Die Burg Altena wartet wieder mit „Anno Tuck", den Puppentheatertagen und dem Winter-Spektakulum auf.

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