
Es blieb bei Wortgefechten - zu handgreiflichen Auseinandersetzungne kam es nicht. 150 bis 200 Demonstranten nahmen an der Kundgebung gegen den geplanten Neubau einer Moschee teil. Ihnen standen ebensoviele Menschen gegenüber, die für ein friedliches Miteinander der Religionen in Neuenrade demonstrierten. Einer von ihnen war der Ratsherr der "Freien Wählergemeinschaft", Detlef Stägert:
Die Moschee-Gegner sprechen dagegen von eine Nacht-und-Nebel-Aktion, was die Genehmigung einer neuen Moschee in Neuenrade betrifft. Es hatte allerdings wie bei solchen Bauvorhaben üblich umfangreiche öffentliche Diskussionen in den politischen Gremien gegeben. Die alte Moschee existiert in Neuenrade bereits seit mehreren Jahrzehnten, ist aber zu klein geworden.