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Mobilfunkmesswoche startet im Märkischen Kreis
© Märkischer Kreis/Alexander Bange
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Mobilfunkmesswoche startet im Märkischen Kreis

Im Märkischen Kreis startet ab heute vom 24. Juni bis 1. Juli wieder die Mobilfunkmesswoche. Bürgerinnen und Bürger können mit der App „Mobilfunk Check“ helfen, die Netzverfügbarkeit im Kreis zu prüfen und mögliche Schwachstellen sichtbar zu machen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2026 05:17

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Mitmach-Aktion für besseren Mobilfunk im MK

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Im Märkischen Kreis sind die Menschen ab heute (24.06.) zur Teilnahme an der Mobilfunkmesswoche aufgerufen. Bis Mittwoch (01.07.) können Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Smartphone prüfen, wie gut das Netz ihres Mobilfunkanbieters vor Ort verfügbar ist. Dafür gibt es die neue App „Mobilfunk Check“ der Bundesnetzagentur. Die Nutzung ist kostenlos und die Daten werden anonym erfasst. Ziel der Aktion ist es, ein möglichst realistisches Bild der Mobilfunkversorgung im Märkischen Kreis aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer zu bekommen.

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App erfasst Netzverfügbarkeit in Echtzeit

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Mit der App können Teilnehmende direkt messen, ob an ihrem Standort kein Netz, 2G, 4G oder 5G verfügbar ist. Die jeweilige Netzverfügbarkeit wird auf dem Endgerät gespeichert und anschließend anonymisiert an die Bundesnetzagentur übermittelt. Dort fließen die Ergebnisse in die Karte „Netzcheck“ ein. Nach Abschluss der Mobilfunkmesswoche sollen die Daten auch für Nordrhein-Westfalen und den Märkischen Kreis ausgewertet werden. Die App steht kostenlos in den App-Stores bereit, weitere Informationen gibt es auf dem Portal check-dein-netz.de.

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Mobilfunk im Märkischen Kreis deutlich verbessert

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Nach Angaben des Märkischen Kreises liegt die 4G-Verfügbarkeit im Kreisgebiet derzeit bei durchschnittlich 97,96 Prozent der Fläche. Bei 5G sind es demnach 94,02 Prozent. Die zugrunde liegenden Versorgungszahlen stammen aus Januar 2026. Seitdem sind bereits weitere Mobilfunkmasten in Betrieb gegangen, weitere Standorte sollen in den kommenden drei Jahren folgen. Damit hat sich die Versorgung in den vergangenen Jahren nach Angaben des Kreises sichtbar verbessert.

„Trotz unserer Berge und Täler haben wir bereits eine relativ gute Mobilfunkversorgung. Umso wichtiger ist es, die letzten Schwachstellen zu identifizieren. Deshalb zählt jede Messung.“ - Matthias Pohl, Koordinator für digitale Infrastruktur des Märkischen Kreises.
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Weiße und graue Flecken bleiben Thema

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Trotz der Fortschritte gibt es im Märkischen Kreis weiterhin Bereiche mit Lücken im Mobilfunknetz. Nach Angaben der Kreisverwaltung gelten 21,14 Prozent der Fläche als sogenannte graue Flecken. Das sind Bereiche, in denen mindestens ein, aber nicht alle Netzbetreiber 4G oder 5G anbieten. 1,73 Prozent der Fläche gelten bislang als weiße Flecken und sind weder mit 4G noch mit 5G versorgt. Gerade im Märkischen Sauerland mit seiner schwierigen Topografie bleibt der flächendeckende Ausbau eine Herausforderung.

„Die Messergebnisse aus der App werden uns dabei helfen, die letzten Lücken noch genauer zu lokalisieren und zu priorisieren.“ - Matthias Pohl und Thomas Hoheisel, Koordinatoren für digitale Infrastruktur des Märkischen Kreises
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NRW-Vergleich zeigt hohe Versorgung

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Auch landesweit ist die Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen auf einem hohen Niveau. Nach aktuellen Angaben der Bundesnetzagentur liegt die 4G-Flächenversorgung in NRW bei 98,56 Prozent. 5G ist bereits auf 96,77 Prozent der Fläche durch mindestens einen Netzbetreiber verfügbar. Gleichzeitig gelten 10,68 Prozent der Landesfläche als graue Flecken. 1,2 Prozent sind weiterhin weiße Flecken. Die Mobilfunkmesswoche soll helfen, diese Lücken noch genauer sichtbar zu machen.

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