
Überarbeitete Vereinbarung in Hemer auf dem Tisch
Die geplante Zusammenarbeit von Hemer und Menden bei der Geschwindigkeitsüberwachung rückt einen Schritt näher. Die Anmietung von zwei sogenannten Enforcement-Trailern - das sind mobile Blitzer-Anhänger, die an wechselnden Standorten aufgestellt werden können - ist zwar schon länger beschlossen. Die dazugehörige Vereinbarung zwischen den beiden Städten musste allerdings überarbeitet werden. Am heutigen Dienstag (10.03.) steht das Thema auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses in Hemer. Die Politik berät dort über die neuen Rahmenbedingungen der Kooperation.
Menden übernimmt die Federführung
In der Zusammenarbeit soll Menden die Federführung übernehmen. Das bedeutet: Die Stadt Menden kümmert sich um die Technik, stellt das nötige Personal und wickelt auch die Bußgeldverfahren ab. Die mobilen Blitzer-Anhänger sollen im Jahr 2027 erstmals in beiden Städten zum Einsatz kommen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit in Hemer und Menden zu verbessern und Geschwindigkeitskontrollen effektiver zu gestalten.
Kosten und erwartete Einnahmen für Hemer
Für das laufende Jahr müsste die Stadt Hemer rund 80.000 Euro vorfinanzieren, um das Projekt auf den Weg zu bringen. Ab 2027 rechnen beide Städte dann mit einem jährlichen Überschuss von rund 86.000 Euro - jeweils pro Stadt. Die Einnahmen aus den Bußgeldern sollen die laufenden Kosten für Miete, Technik und Personal langfristig nicht nur decken, sondern übersteigen. Damit könnte sich die Investition für beide Kommunen auf Dauer auszahlen.