
Millionenförderung für Schwimmbäder
Die Schwimmbäder in Iserlohn und Hemer werden mit insgesamt 7.128.752 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten - Schwimmbäder“ gefördert. Das Geld fließt in zwei Projekte in der Region: den Ersatzneubau eines Lehrschwimmbeckens am Aquamathe in Iserlohn und die Sanierung des Freibades am Damm in Hemer.
Der größte Teil der Förderung geht nach Iserlohn. Dort unterstützt der Bund den Ersatzneubau eines Lehrschwimmbeckens am Aquamathe mit 6.840.437 Euro. Für das Freibad am Damm in Hemer sind 288.315 Euro vorgesehen.
Neues Lehrschwimmbecken am Aquamathe in Iserlohn
In Iserlohn soll am Aquamathe ein neues Lehrschwimmbecken entstehen. Es soll die beiden bisherigen Lehrschwimmbecken am Saatweg und am Nordfeld ersetzen. Nach dem von der Stadt zugrunde gelegten Strategiekonzept gilt eine Sanierung dieser beiden Standorte als unwirtschaftlich.
Das neue Lehrschwimmbecken soll direkt an das Aquamathe angebunden werden. Die Wasserfläche soll ungefähr der bisherigen Gesamtwasserfläche der beiden alten Lehrschwimmbecken entsprechen. Geplant sind zwei neue, barrierefreie Lehrschwimmbecken mit längeren Öffnungszeiten und einer Nutzung auch am Wochenende.
Davon sollen unter anderem Schulen, Vereine und weitere Nutzerinnen und Nutzer in Iserlohn profitieren. Die Gesamtausgaben für das Projekt liegen bei rund 9,12 Millionen Euro. Der Bund übernimmt mit der Förderung rund 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Stadt Iserlohn trägt einen Eigenanteil von rund 2,28 Millionen Euro sowie nicht förderfähige Ausgaben. Die Umsetzung ist bis 2028 vorgesehen.
Freibad am Damm in Hemer wird ebenfalls gefördert
Auch Hemer erhält Geld aus dem Bundesprogramm. Für die Sanierung des Freibades am Damm werden 288.315 Euro bereitgestellt. Das Freibad ist für viele Menschen in Hemer ein wichtiger Ort für Sport, Bewegung, Erholung und Begegnung. Mit der Förderung soll die kommunale Infrastruktur erhalten und weiterentwickelt werden. Gerade für Städte und Gemeinden sind Investitionen in Schwimmbäder oft eine große finanzielle Herausforderung. Die Bundesmittel sollen deshalb helfen, notwendige Sanierungen umzusetzen und die Bäder langfristig zu sichern.
Bundesprogramm speziell für Schwimmbäder
Erstmals gibt es ein Bundesprogramm, das ausschließlich für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder vorgesehen ist. Im Bundeshaushalt 2026 stehen dafür 250 Millionen Euro bereit. Gefördert werden Hallen- und Freibäder, insbesondere energetische Sanierungen, Modernisierungen und Maßnahmen zur klimaneutralen Wärmeversorgung.
Der Bedarf ist allerdings deutlich größer: Bundesweit wurden Projektförderungen in Höhe von rund 3,2 Milliarden Euro beantragt. Dass die Projekte in Iserlohn und Hemer ausgewählt wurden, ist deshalb ein wichtiges Signal für die Region. Insgesamt sind im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ für 2026 Programmmittel in Höhe von 583 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfallen 250 Millionen Euro ausschließlich auf kommunale Schwimmbäder.