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Gingen im vergangen Jahr wieder leer aus: Viele Gastronomen leiden nach wie vor unter zurückgegangenen Erträgen.
© NGG
Gingen im vergangen Jahr wieder leer aus: Viele Gastronomen leiden nach wie vor unter zurückgegangenen Erträgen.
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Millionen unbezahlte Überstunden im Märkischen Kreis

Die Arbeitnehmer im Märkischen Kreis haben letztes Jahr rund 4 Millionen Überstunden gemacht - gut die Hälfte davon unbezahlt.

Veröffentlicht: Freitag, 03.11.2023 04:38

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Millionen Überstunden im Märkischen Kreis

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Die Arbeitnehmer im Märkischen Kreis machen Millionen unbezahlte Überstunden. Konkret machen die Menschen bei uns im Kreis rund 4 Millionen Überstunden. Von denen ist knapp die Hälfte unbezahlt. Das zeigt eine Untersuchung im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Sie nennt sich "Überstunden Monitor".

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Macht ihr viele Überstunden?

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31 Millionen Euro geschenkt

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Von den 4,05 Millionen Überstunden, die im Märkischen Kreis gemacht wurden, waren 2,21 Millionen Überstunden unbezahlt. Das geht aus dem „Überstunden-Monitor“ vom Pestel-Institut hervor.

„Allein in Hotels, Restaurants und Gaststätten leisteten die Beschäftigten im vergangenen Jahr im Märkischen Kreis rund 31.000 Überstunden. 12.000 davon ohne Bezahlung – quasi für umsonst.“

Die Wissenschaftler haben dabei die „Plus-Stunden im Job“ im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) untersucht. Alle Beschäftigten zusammengenommen haben den Arbeitgebern im Märkischen Kreis mit unbezahlten Überstunden 31,88 Millionen Euro "geschenkt". Bei diesem Betrag wurde zudem gerade einmal mit dem Mindestlohn gerechnet.

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Millionen unbezahlte Überstunden im Märkischen Kreis
© NGG / Tobias Seifert
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Weniger Fachkräfte und mehr Mini-Jobber im Märkischen Kreis

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Das Gastgewerbe erlebt außerdem gerade einen regelrechten "Fachkräfte-Schwund und Mini-Job-Schub", so die Gewerkschaft.

„Die Branche versucht, fehlende Fachkräfte immer häufiger durch angelernte Beschäftigte zu ersetzen.“

Mittlerweile seien 58 Prozent der Gastro-Beschäftigten im Märkischen Kreis Mini-Jobber. Um das Fachkräfte-Loch zu stopfen, fordert die NGG - auch auf dem kommenden Gewerkschaftstag - einen "Gastro-Startlohn" von 3.000 Euro brutto für alle, die nach ihrer Ausbildung in Vollzeit weiter arbeiten.

Der Fachkräfte-Mangel und eine faire Bezahlung in der Gastronomie, im Lebensmittelhandwerk und in der Ernährungsindustrie werden auch ein Schwerpunktthema auf dem Gewerkschaftstag der NGG Mitte November in Bremen sein, zu dem auch Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet wird. (

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Ihr seid von dem Überstunden-Problem betroffen?

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Dann würden wir uns sehr über eine WhatsApp Sprachnachricht von euch freuen. Wie viele Überstunden macht ihr? Werden die bezahlt? Warum macht ihr so viele Überstunden? Wie könnte man das Problem aus eurer Sicht lösen?

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(DaB)

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