Microsoft stellt Windows 7 Support ein – das müsst ihr jetzt wissen

Das Ende von Windows 7 naht. Am 14. Januar 2020 stellt Microsoft den Support für das Betriebssystem ein. Was ihr jetzt wissen müsst.

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Nach 10 Jahren stellt Microsoft den Support ein für ihr Betriebssystem Windows 7. Die Folge könnten große Sicherheitslücken auf allen Computern, die noch unter dem alten Betriebssystem laufen sein. Und das sind nicht einmal wenige. Allein in Deutschland laufen noch rund ein Viertel aller PCs mit Windows 7. Weltweit sind es sogar rund ein Drittel.

Umstieg kann teuer sein

Windows 10 kostet aktuell im Windows Store 145 Euro, in der Pro-Version sogar 259 Euro. Verständlich, dass deswegen viele zögern umzusteigen. Allerdings könnten Einige Glück haben und doch günstig oder sogar umsonst an ein Update kommen. So scheint bei einigen der Windows-10-Update-Assistent noch zu funktionieren. Der prüft, ob das System mit Windows 10 kompatibel ist und lädt gegebenenfalls das Update.

Alternativ kann man versuchen, mit seinem Windows 7 oder 8-Lizenzschlüssel Windows 10 frei zu schalten. Auch das soll in einigen Fällen noch funktionieren.

Bevor man ein Update macht sollte man aber daran denken, ein Backup aller wichtigen Daten zu machen, zum Beispiel auf einen USB-Stick, einer Cloud oder einer externen Festplatte.

OEM-Versionen – Eine günstige Alternative?

Schaut man sich im Internet um, zum Beispiel bei gängigen Händlern trifft man schnell auf günstigere Angebote für Windows 10. Teilweise gibt es den Lizenzschlüssel schon für rund 10 Euro. Dabei handelt es sich in der Regel um sogenannte OEM-Versionen (Original Equipment Manufacturer). Das sind Windows-Versionen, die eigentlich nur an Händler ausgeliefert werden, damit sie ihre, für den Verkauf bestimmten Rechner und Tablets damit ausrüsten können. In Deutschland gab es vor einiger Zeit ein Gerichtsurteil, dass den Weiterverkauf solcher Windows und auch Office-Versionen erlaubt. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass Microsoft den Key deaktivieren kann, wenn sie feststellen, dass der Lizenzschlüssel nicht zur vorgesehen Hardware passt. Außerdem kann es vorkommen, dass der Key nur einmal benutzt werden kann. Insgesamt befindet man sich nach wie vor in einer rechtlichen Grauzone.

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